Die SPD verschärft ihre Attacken auf Horst Seehofer: Generalsekretär Hubertus Heil vergleicht den CSU-Chef nun sogar mit der ewigen SPD-Reizfigur Oskar Lafontaine.
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat CSU-Chef Horst Seehofer hart attackiert. Er sehe derzeit "eine Menge Parallelen" zwischen Seehofers Verhalten und dem des früheren SPD-Vorsitzenden und jetzigen Linke-Parteichefs Oskar Lafontaine, sagte Heil am Mittwoch im Südwestrundfunk.
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Für Horst Seehofer (links) und Oskar Lafontaine verlief das Jahr zufriedenstellend. (© Fotos: dpa, ddp)
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"Beide neigen zur Verantwortungsflucht", rügte Heil. Deshalb sei eine Neuauflage der großen Koalition nicht wünschenswert.
Der SPD-Generalsekretär betonte, ausschließen könne man die Neuauflage der großen Koalition nicht, die SPD kämpfe aber nicht dafür. Die größten Schnittmengen sehe sie mit den Grünen, auch mit der FDP gebe es Gemeinsamkeiten in der Außen-, Innen- und Rechtspolitik.
"Konstellation von vorgestern"
In den wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen gebe es zwischen SPD und FDP allerdings erhebliche Unterschiede, gab Heil zu bedenken.
Der SPD-Politiker begrüßte es, dass die CDU-Vizechefs Roland Koch und Christian Wulff sich für eine schwarz-gelbe Koalition ausgesprochen haben. "Das ist eine Konstellation von vorgestern, eine konservativ-wirtschaftsradikale Konstellation", sagte Heil.
Dadurch würde die Alternative einer sozialdemokratischen Politik deutlicher, die wirtschaftlichen Erfolg und soziale Gerechtigkeit nicht gegeneinander ausspiele.
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(sueddeutsche.de/ddp-Bayern/pak/mel)
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Sankt Hubertus Heil wirft mal wieder links und rechts in einen Topf, mit wem und gegen wen will die SPD denn dann noch koalieren? Aus welcher Verantwortung ist denn Seehofer geflüchtet? Vom Verbraucherminister in den besseren Posten Ministerpräsident? Die SPD besteht doch nur noch aus "Verantwortungsflüchtlingen", selbst Münte ist schon geflüchtet, Schröder hat sogar für seine Flucht den Bundestag auflösen lassen.Die Mär vom "Verantwortungsflüchtling" Lafontaine wird durch Wiederholung nicht richtiger. Lafontaine trat zurück, weil Schröder gegen alle Abmachungen seine Meinung zur Wirtschaftspolitik Oskars änderte und mit Blair und seinem Kanzleramtschef Hombach einen total neoliberalen Kurs steuern wollte und das auch tat. In welcher Verantwortung hätte Lafontaine hier bleiben sollen? Manchmal ist es das einzig Richtige sein "Heil" in der Flucht zu suchen.
Wieso schreibt niemand bei Merkel oder einem anderen Regierungsmitglied von Verantwortungsflucht? Banken? Stopft denen doch noch mehr Geld rein. Es ist ja auch viel leichter den Oskar Lafontaine als Demagogen, Trommler, linken Scharfmacher oder gefährlichsten Mann Europas (wo habt ihr denn DAS her?) hinzustellenund ihm Unfähigkeit und Ahnungslosigkeit vorzuwerfen. Man sieht halt seine Eigenschaften eher bei anderen...