Die Versicherten in Deutschland sollen die Schweinegrippe-Impfung selbst bezahlen, fordern die Krankenkassen. Politik und Wirtschaft protestieren.
Die Impfungen gegen die Schweinegrippe sollen nicht über höhere Krankenkassen-Beiträge finanziert werden. Politiker und Wirtschaftsverbände kritisierten die Forderung der gesetzlichen Krankenkassen, Zusatzbeiträge zu erheben, sollten Bund und Länder die Impfkosten nicht übernehmen.
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Die Forderung der Krankenkassen, Massenimpfungen gegen die Schweinegrippe über höhere Beitragszahlungen zu finanzieren, stößt auf breite Kritik. (© Foto: AP)
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Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, sagte der Berliner Zeitung: "Impfen ist seit der letzten Gesundheitsreform Pflichtleistung der Kassen und zwar ohne Praxisgebühr und Erhöhung der Beiträge." Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach nannte einen höheren Beitrag zur Finanzierung der Massenimpfung undenkbar. "Diese Hoffnung der Kassen ist unrealistisch. Die Kosten, die auf die Kassen zukommen, liegen bei weniger als einem halben Prozentpunkt ihrer bisherigen Ausgaben", sagte er der Passauer Neuen Presse.
"Die Krankenkassen haben einen Überschuss - den sollten sie jetzt verwenden, anstatt über Beitragserhöhungen zu reden", sagte die SPD-Gesundheitsexpertin Mechthild Rawert der Bild. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Terpe bezeichnete die Forderung der gesetzlichen Krankenkassen als "Vorwand". Die Kassen "suchen schlicht einen Grund, um die Beitragssenkung vom Juli wieder auszugleichen", sagte er.
Auch aus der Wirtschaft kam Kritik. Für eine einmalige Impfaktion dürften nicht dauerhaft die Kassenbeiträge steigen, mahnte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Achim Dercks, in der Passauer Neuen Presse. "Beitragserhöhungen sind Gift für Arbeitsplätze - erst recht in Zeiten wirtschaftlicher Krise." Der Bundesverband der Arbeitgeber (BDA) nannte in der Berliner Zeitung eine Anhebung des Beitragssatzes "weder notwendig noch möglich".
Bundesregierung plant Verordnung
Die Chefin des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung, Doris Pfeiffer, hatte am Donnerstag erklärt, eine Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes von 14,9 Prozent sei eine Möglichkeit, um die Kosten von bis zu einer Milliarde Euro zu finanzieren. Eine andere Variante seien Zusatzbeiträge, über die die Kassen in eigener Regie entscheiden können.
Die Bundesregierung will noch in diesem Monat eine Verordnung auf den Weg bringen, die eine Kostenübernahme für die Schweinegrippe-Impfung regelt. Nach den bisherigen Plänen sollen dafür die Kassen aufkommen.
"Die Ärmsten trifft es besonders stark"
Verbraucherschützer sehen dagegen den Bund in der Pflicht und fordern, die Impfung aus Steuermitteln zu finanzieren. Der von den Kassen erwogene Zusatzbeitrag sei die schlechteste Finanzierungsmöglichkeit, sagte Stefan Etgeton von der Verbraucherzentrale des Bundesverbands der Berliner Zeitung. "Eine solche Pauschale ist für alle Versicherten gleich hoch und trifft die Ärmsten besonders stark", sagte Etgeton dem Blatt. Aus Gründen der Verteilungsgerechtigkeit plädierte er für einen Steuerzuschuss.
Unterdessen rücken erste Krankenkassen von der Forderung nach einer Beitragserhöhung ab. Eine Sprecherin der KKH-Allianz sagte der Bild, eine Beitragsanhebung für KKH-Versicherte sei zum jetzigen Zeitpunkt auch für den Fall ausgeschlossen, dass die Kassen die Impfkosten komplett aus eigener Tasche selbst bezahlen müssten. Ein Sprecher der Gmünder Ersatzkasse erklärte ebenfalls, eine Beitragserhöhung sei bis Jahresende ausgeschlossen.
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(dpa/AFP/Reuters/holz/mikö)
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Heute ist 1 Mrd Überschuß, morgen reichen die Beiträge nun wieder nicht aus.
Ständige Berichterstattung lässt einem an dem Wahrheitsgehalt zweifeln.
Wenn man betrachtet, was der Versicherte inzwischen zuzahlen muß, wäre es
eigentlich angebracht, Beiträge an die Kassn zu zahlen und die anfallenden Arzt u. Krankenhauskosten selber zu tragen. Dann wäre der von den Kassen und Politik gewünschte Idealzustand doch erreicht. Und die Leute, die bisher ohne Leisung zu erbringen, von den Beträgen abgreifen, würden endlich die Hälse voll bekommen. Das ganze Thema Gesundheitswesen ist mehr als peinlich und müßte mit dem eisernen Besen gereinigt werden.
es sich um eine Zwangsimpfung oder ist die Sache freiwillig,es kann doch nicht sein das hier Millionen für dumm verkauft werden.Merkel und die anderen "Schwarzen und Roten" können sich doch impfen lassen,ich gebe gern was dazu
Schweinegrippe:Wer soll das bezahlen?
Es gibt einen Pressekodex.
Zum Beispiel die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.
Bei einer so schwerwiegenden Gefahr einer Pandemie sollte die Presse, der Bevölkerung die Angst nehmen.
Erstens die Bedeutung einer Schweine-Grippe für den Menschen welche folgen.
Über den Impfstoff welche Folgen denn Impfstoff ist nicht gleich Impfstoff der verbirgt auch Gefahren.
Wer kommt für die Gesunderhaltung der Menschen auf.
Die Presse hat die Möglichkeit, in den Pandemie-Plan sollte es einen in Deutschland geben Einblick zu nehmen.
Der Gesundheitsbudget der Krankenkassen ist annähernd so groß wie der Bundeshaushalt (mehr als 240 Mrd. Euro waren es 2005).
Für die Kassen sollte es kein Problem sein diese Impfung der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Alles andere wie Kassenbeiträge zu erhöhen wäre Betrug an der Bevölkerung.
Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung
(GAVI)
Mitglieder sind Regierungen von Industrie- und Entwicklungsländer, UNICEF, WHO, die Weltbank, nicht-staatliche Organisationen, Stiftungen, Hersteller von Impfstoffen sowie Forschungsinstitutionen.
Sehr interessanter Artikel ein Schelm der Böses denkt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Allianz_f%C3%BCr_Impfstoffe_und_Immunisierung
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Die Ausplünderung des Volkes wird immer dreister. Wem nützt diese Grippepanikmache eigentlich am meisten. Pharmafirmen. Und es gibt offenbar viele hilfreiche Helferlein, vor allem in der Presse, die die Panik vor dieser Grippe lustig vorantreiben. Nach allem, was bisher bekannt ist, dürfte die Gefährlichkeit dieser Grippe ein klein wenig höher zu liegen, als bei einem grippalen Infekt. Jedenfalls liegen bis jetzt Welten zwischen diesre Grippe und den "normalen" Grippeepidemien. Da wird auch nicht solche Panik gemacht.
Das beste Einsparpotential, das es bei Krankenkassen gibt, ist die Verringerung ihrer Anzahl. Kein Land bracht diese Menge von Krankenkassen. Aber wo wäre dann Platz für abgehalfterte Politiker? In den Aufsichtsrat von Banken geht man ja nicht mehr so gerne.
PFUI BAAA
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