Ist das der Neuanfang, der ersehnte Aufbruch in die zweite Halbzeit für Schwarz-Gelb? Wohl eher nicht. Die Kraftlosigkeit der in langen Beratungen gefundenen Kompromisse dokumentiert nur die Kraftlosigkeit der Koalition. Union und FDP agieren weiterhin nach dem Motto: Lieber Schrecken ohne Ende als ein Ende mit Schrecken. Bei genauem Hinsehen hat ohnehin nur einer etwas gewonnen.
Schön, dass sie wenigstens nicht so tun, als wäre ihnen gestern im Kanzleramt ein Durchbruch gelungen. Kein Sekt, kein Gläserklirren. Nur ein Gläschen Wein, um dabei noch technische Details zu besprechen. Mehr soll es nach dem Koalitionsgipfel nicht gegeben haben.
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Ihre Parteien bilden eine Union, doch einig sind sie sich nicht immer: CDU-Chefin Angela Merkel und der bayerische CSU-Vorsitzende Horst Seehofer. (© dapd)
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Was die Spitzen von Union und FDP da verabredet haben, kann bei keinem der Beteiligten Partystimmung auslösen. Ziel war nur noch, dem Schlamassel der vergangenen Wochen und Monate ein halbwegs Gesicht wahrendes Ende zu setzen. Selbst das ist mehr schlecht als recht gelungen.
Echte Gewinner gibt es nicht. Na, doch, einen vielleicht: Horst Seehofer, den CSU-Chef. Der wollte unbedingt das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder nicht in die Kita schicken. Hoch umstritten ist diese Herdprämie, könnte sie doch genau die Eltern davon abhalten, die Kinder betreuen zu lassen, deren Nachwuchs eine frühe Förderung bitter nötig hat. Irgendwie aber haben sich Seehofer und seine CSU in den Kopf gesetzt, dass der bayerischen Hausfrau der Geldsegen so gefallen wird, dass die CSU in Bayern wieder mit absolutem Mehrheitsanspruch regieren kann.
Der Preis, für den Seehofer die etwa drei Milliarden Euro teure Herdprämie bekommen hat, ist erstaunlich niedrig. Seehofer verzichtet lediglich auf eine Pkw-Maut und stimmt Steuersenkungen zu, die zudem noch einen gewaltigen Haken haben. Außerdem hat er noch als Bonus eine Milliarde Euro für den Investitionsetat seines Parteifreundes und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer herausgeschlagen. Seehofer kann mehr als zufrieden sein.
Hoher Preis für Merkel und Rösler
Dass die Sache für Merkels CDU und Röslers FDP teuer werden würde, war schon seit eineinhalb Wochen klar gewesen. Da hatten FDP-Chef Philipp Rösler und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ein Steuersenkungsprojekt beschlossen - ohne Seehofer einzubinden. Ein Unding. Und eine Chance für den Bayern, endlich sein Betreuungsgeld durchzusetzen.
Kernstück der Einigung aber ist die Steuererleichterung. Dafür soll zum einen der Grundfreibetrag angehoben werden, bis zu dem gar keine Steuern fällig sind. Zum zweiten soll die Einkommensteuerkurve verschoben werden, so dass Eingangs- und Spitzensteuersatz bei jeweils etwas höheren Einkommen greifen.
Für den Steuerzahler sollen dabei von 2013 an zwei Milliarden Euro abfallen, ein Jahr später weitere vier Milliarden. Zwei Drittel der insgesamt sechs Milliarden will der Bund zahlen, den Rest sollen die Länder übernehmen.
Das klingt nicht nur nach wenig, das ist es auch. Gemessen an den einst im Koalitionsvertrag versprochenen 24 Milliarden Euro ist diese Steuersenkung ein Witz. Geradezu lächerlich wäre es, wenn sich FDP-Chef Rösler nun brüsten würde, geliefert zu haben, wie er es bei seiner Wahl auf dem Rostocker Parteitag im Frühjahr versprochen hat. Erstaunlich, mit wie wenig sich Rösler zufrieden gegeben hat.
Dass im ersten Schritt der Grundfreibetrag erhöht werden muss, darauf hat schon das Bundesverfassungsgericht hingewiesen. Würde dann aber die Steuerkurve unangetastet bleiben, würde dies die sogenannte kalte Progression für kleine bis mittlere Einkommen noch verschärfen. Darum muss fast zwangsläufig in einem zweiten Schritt die Kurve nach rechts verschoben werden. Das ist mehr Steuertechnik als hohe politische Kunst. Vor allem aber ist das weit entfernt von dem einstigen Ziel, die kalte Progression dauerhaft abzuschaffen.
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Fortgesetzte massive Menschenrechtsverletzungen mit Merkel
Seit 2005 täuscht die Merkel darüber hinweg, dass die Verletzung von Bürgerrechten schwerster Art unverändert fortgesetzt wird. Dazu kommt, dass die Merkel die dafür verantwortlichen Rechtsbrecher deckt, damit diese die Menschenrechtsverletzungen weiterhin ungestört fortsetzen können. Schlimmer noch: Die Situation der Menschenrechte hat sich seit ihrem Amtsantritt drastisch verschlechtert. Und die Merkel blinzelt den Journalisten zu.
Ein Unrechtsstaat ist dadurch gekennzeichnet, dass die Verletzung von Bürgerrechten schwerster Art über einen längeren Zeitraum mit Duldung, wenn nicht sogar mit Billigung staatlicher Stellen fortgesetzt wird, die strafrechtliche Sanktionierung der Rechtsbrecher durch Staatsanwaltschaft und Gerichte systematisch verschleppt und behindert wird und das Parlament sich über die Menschenrechtsverletzungen schwerster Art und die dafür verantwortlichen Rechtsbrecher ausschweigen.
Und wann kommt der Autor dieses Artikels endlich seiner journalistischen Berichtspflicht nach? S p r e c h e n Sie diesen Straftäter gegen Bürgerrechte doch ö f f e n t l i c h auf die Menschenrechtsverletzungen an!
durch die kalte Progression erzielt, d. h. rund 11 Mrd. pro Jahr. Die schwarz/gelbe Koalition, die die kalte Progression dauerhaft abschalten wollte, hat nun beschlossen in dieser Legislaturperiode die kalte Progression um 2 Mrd. abzumildern. Auch das sind keine 20 % Einhaltung von dem Versprechen. Und dieser Beschluss kann sogar im Bundesrat noch scheitern, so dass genau 0% von dem Versprechen eingehalten sind.
In diesen wurden sämtlich Wahlversprechen aufgenommen, damit nur ja keiner der Dampfplauderer als Wahlbetrüger dastand bzw. durch Hinzeigen auf den Koalitionsvertrag über seinen Wahlbetrug hinwegtäuschen konnte. Nun werden Pseude-Steuersenkungen beschlossen - die Durchsetzung steht auf einem anderen Blatt -, die von der Höhe einen klaren Wahlbetrug darstellen. Es wird aber so getan, als wären damit die mit weit geöffneten Mündern verkündeten Wahlversprechen erüllt.
Und der Ober-Dampfplauderer Horst Seehofer hat bis vor kurzem noch in Hinhalte-Taktik erzählt, es würde alles im Koalitionsvertrag stehende "auf Punkt und Komma" eingehalten. Jetzt wird plötzlich so gut wie nichts mehr eingehalten. Von dem Wortbrüchigen Seehofer, der vor der Wahl mit dem Quelle-Katalog unter dem Arm noch den Quelle-Retter vorheuchelte und der nicht einmal sein Rücktrittsversprechen einhielt, war nichts anderes als Wahlbetrug zu erwarten. Er müsste sich jetzt eigentlich jetzt bis nach der Wahl 2013 bei jedem Auftritt ein Schild "Wahlbetrüger, Hochstapler, Dampfplauderer" umhängen und dafür den Mund geschlossen halten.
wohl erst deshalb im Jahr 2014 greifen, also nach der Bundestagswahl 2013, um davon abzulenken, dass die "Steuersenkungen" einzig und allein Wahltaktik sind und um von dem vor der Bundestagswahl 2009 begangenen Wahlbetrug azulenken.
bedeutet klar und eindeutig Wahlbetrug. Hinzu kommt noch, dass ein Teil der 6 Mrd. eine notgedrungene Reaktion auf ein Urteil des Verfassungsgerichtes ist und dass das Ganze noch durch den Bundesrat muss. Ausserdem wirken 4 Mrd. der 6 Mrd. erst nach der nächsten Bundestagswahl. Genau genommen haben CDU/CSU und FDP damit nur 2 Mrd. der versprochenen 24 Mrd. realisiert, das sind 8,33 %, wenn das Ganze überhaupt durch den Bundesrat geht. Aus meine Sicht sollten CDU/CSU und FDP wegen Wahlbetrug von der Bundestagswahl 2013 ausgeschlossen werden wer nur zu max. 8.33 % die Wahrheit spricht, kann auch gleich die Klappe halten.
Genau genommen ist Schwarz/Gelb noch minderwertiger, weil sie ja auch Themen beim politischen Gegner gestohlen haben, wie z. B. den Atomausstiegsbeschluss, den sie über Jahrzehnte bekämpften. Neuerdings schielen die schwarz/gelben Taschendiebe auf das Abräumen des Themas Mindestlohn, um die Opposition zu schwächen. Es ist ganz offensichtlich so, dass Wahlbetrüger in ihrer Hilflosigkeit auch zum Stehlen neigen. Ein Grund mehr, CDU/CSU und FDP von der nächsten Wahl auszuschliessen. Und eine Wiederzulassung nur, wenn sie sich bei allen öffentlichen Auftritten an einen Lügendetektor anschliessen lassen.
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