Aktuelle Umfragen belegen: Nichtstun hilft der Opposition und schadet der Regierung. Nur weiß die Regierung von Angela Merkel nicht, ob es besser wird, wenn sie anfängt zu handeln.
Es ist eine kleine Sensation, die die ARD zu verkünden hatte: In ihrem Deutschlandtrend, von Infratest-Dimap erhoben, liegt die SPD erstmals seit November 2006 nicht mehr hinter der Union. Rot-Grün hat in der Sonntagsfrage sogar eine eigene Mehrheit, während das sogenannte bürgerliche Lager aus Union und FDP zusammen den schlechtesten Wert zu verzeichnen hat, den die Meinungsforscher im Auftrag der ARD je für diese Konstellation gemessen haben.
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Die Zustimmung für ihre Regierung schrumpft: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). (© dpa)
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Das alles erstaunt umso mehr, weil sich die Wirtschaft gerade spürbar erholt, die Arbeitslosenzahlen alles in allem im grünen Bereich sind und auch sonst auf schwarz-gelber Regierungsebene bisher nichts so richtig schiefgelaufen ist - trotz des Dauergezänke und der zur Schau gestellten Uneinigkeit.
Andererseits, und das dürfte das Kernproblem für Schwarz-Gelb sein: Die einst als Wunschkonstellation in den Himmel gelobte Koalition hat auch noch nichts so richtig nach vorne gebracht.
Sie regiert seit bald einem Jahr. Und noch immer ist kein größeres Projekt spruchreif. Weder die Gesundheitsreform, noch die Hartz-IV-Reform, noch die Atomfrage, noch das Sparpaket, noch die Wehrpflichtreform und so weiter: Keines ihrer Kernanliegen hat die Regierung bisher umgesetzt.
Noch ergehen sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Vize von der FDP, Guido Westerwelle, in bloßer Ankündigungsrhetorik und tun so, als sei schon der Plan etwas zu tun bereits ein handfestes Ergebnis.
Genau das wiederum ist auch das Problem der SPD mit den Umfragen.
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Antworten Sie auf die Fragen und Argumente, dann meiden Sie das ROTe.
Ich wünsche Ihnen ein wunderbares AbendROT!
@pira26 Niemand hat die Absicht, die Marktwirtschaft abzuschaffen.
Sie sehen Gespenster!
Lassen Sie es sich von einem gestandenen CDU-Politiker erklären:
Geißler: Heute ist der Kommunismus ein Witz. Als ich Generalsekretär wurde, war das anders. Von unseren Grundwerten - Freiheit, Gleichheit, Solidarität - war damals die Freiheit gefährdet. Die stalinistische Variante des Kommunismus bedrohte die westlichen Demokratien. Das stand auf der Kippe. Darum haben wir gesagt: Freiheit statt Sozialismus. Heute ist die Solidarität gefährdet - die Solidarität zwischen Alt und Jung, Arm und Reich, Deutschen und Ausländern, Frauen und Männern. Diesmal geht die Gefahr vom ungezügelten Kapitalismus aus.
sueddeutsche.de: Wie würde also die angepasste Parole heute lauten?
Geißler: Wenn Sie mutig wären: Solidarität statt Kapitalismus.
sueddeutsche.de: Klingt fast wie eine kommunistische Parole.
Geißler: (laut) Unglaublich! Der Kapitalismus ist doch nicht die Wirtschaftsform des Grundgesetzes, auch nicht der CDU, auch wenn es die Schlapphüte vom Verfassungsschutz nicht besser wissen. Die CDU ist die Mutter der sozialen Marktwirtschaft. Der Kapitalismus ist genauso falsch wie der Kommunismus.
sueddeutsche.de: Gibt es auch akzeptable Varianten des Sozialismus?
Geißler: Wir in der Union, aber auch in der SPD, hängen immer wieder einem Denkfehler an. Die Gleichstellung von Nationalsozialismus und Kommunismus als totalitäre Philosophien ist auf den ersten Blick richtig, aber in der Substanz falsch. Abgesehen vom Stalinismus wollte der Sozialismus die Lebensbedingungen der Menschen verbessern - und zwar aller Menschen unabhängig von Geschlecht, Religion und Hautfarbe. Der Sozialismus hatte eigentlich ein humanes Ideal, wandte aber die völlig falschen Methoden an. Rein gedanklich kann ich mir einen humanen Sozialismus vorstellen, auch wenn er bislang niemals zustande kam. Ein humaner Nationalsozialismus ist unvorstellbar - das wäre ein Widerspruch in sich. Das wissen die Leute auch: Deshalb wird man heute auch keine Wahl mehr gewinnen, indem man eine rote Gefahr beschwört, wenn SPD und Linke koalieren.
sueddeutsche.de: Das zieht wirklich nicht mehr?
Geißler: Sie können im Jahre 2008 keinem aufgeklärten Bürger mehr weismachen, dass bei Rot-Rot der Kommunismus die Macht übernimmt.
http://www.sueddeutsche.de/politik/interview-mit-heiner-geissler-kapitalismus-ist-so-falsch-wie-kommunismus-1.179255-3
Sie haben schon wieder gepatzt: SELBSTTOR!
Haben Sie in dieser Runde schon 1 Argument (STICHHALTIGE Entgegnung, Beweis - Wahrig, Gütersloh 1997, S. 209) kundgetan?
Ich habe bisher nicht 1 Argument (was dem Wortsinn gerecht wird!) von Ihnen erlesen dürfen.
Ist Ihnen aufgefallen, dass Sie die Argumente der Foristen noch nie widerlegen konnten?
Sie üben Sich in diffusen Behauptungen und pflegen die Kultur der Unwissenheit und der BILDsprache.
Interessant ist doch die Entwicklung der beiden Begriffe - Neoliberalismus - und - soziale Marktwirtschaft - , die nach deutscher Prägung ursprünglich so ziemlich das gleiche meinten. Neolobyralismus für die Intellektuellen; soziale Marktwirtschaft das Verkaufsargument für den Pöbel.
Eigentlich seid ihr alle Keynesianer - scheinbar ohne es zu wissen...:-D
Auch du Pira - denn soziale Marktwirtschaft nach Erhart ist nichts anderes als angelsächsischer Kapitalismus angewärmt mit nen paar Regeln des Wettbewerbs.
Hey, Sie sind HEUTE mal wieder sehr populistisch und offenbaren auch Unkenntnis.
Soviel Dummheit habe ich hier selten gelesen und Ihnen auch nicht zugetraut.
Ich habe nie HINTERHOF-Tauschbörsen erlebt. Brot und Brötchen waren in der Qualität den heutigen B. ÜBERLEGEN.
Wenn ich in Berlin bin, dann muss ich für Kollegen "OSTBRÖTCHEN" mitbringen. Ich werde bei der Kontrolle (Schönefeld) beständig belächelt, weil ich bis zu 50 WARME Brötchen mitschleppe.
VEB Backwaren hatte keinen Werksverkauf und 90 % der Bäckereien waren PRIVAT bzw. Genossenschaftlich.
Die Texte, die Sie meinen, kenne ich nicht. Ein Lese Tipp: Fragebogen: Zensur, Reclam Leipzig 1995. Besonders Die Aussagen von Klaus Schlesinger und Gabi Eckert.
Weiterhin von Stefan Heym, filz. Gedanken über das neuste Deutschland, München 1992.
Ich zitiere nur den Schluss aus "Denkmuster": Der Gutachter zitiert in seinem Schriftstück den Earl of Nottingham: »Eine Armee von Verbrechern, Mr. Creech, stellt keine Bedrohung der bestehenden staatlichen Ordnung dar. Aber ein aufsässiger Schriftsteller gehört nach Newgate hinter Schloß und Riegel, und ich rate Ihnen, Mr. Creech, ihn so rasch als möglich dort zu haben.«
Die DDR, mit ihren Polizeiköpfen und ihrem Polizeidenken, ist zu Grunde gegangen, verdientermaßen.
Schnallt euch fest, Boys, es geht wieder los." (S. 24)
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