Viele Deutsche können nur durch finanzielle Unterstützung des Staates ihre Existenz sichern. Das zeigt eine Statistik, die erstmals erhoben wurde.
Zehn Prozent der Deutschen sind auf Leistungen der sozialen Mindestsicherung angewiesen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, erhielten Ende 2006 etwa 8,3 Millionen Menschen entsprechende Transferleistungen der sozialen Sicherungssysteme.
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Besonders hilfsbedürftig sind die Menschen in den Stadtstaaten und in den neuen Bundesländern. (© Foto: ddp)
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Dies kostete den Staat insgesamt 45,6 Milliarden Euro. Zur sozialen Mindestsicherung zählen Arbeitslosengeld II beziehungsweise Sozialgeld (Hartz IV), Sozialhilfe, Leistungen für Asylbewerber und Kriegsopferfürsorge.
Nach Angaben eines Sprechers wurde erstmals eine Mindestsicherungsquote berechnet. Vergleichszahlen für Vorjahre gibt es daher nicht. Nach den Wiesbadener Angaben dürfte die Zahl der betroffenen Menschen in den Jahren vor 2006 aber deutlich gestiegen sein. Allein die Zahl der Empfänger von Hartz-IV-Leistungen stieg von Anfang 2005 bis Ende 2006 um 19 Prozent auf 7,3 Millionen.
"Im regionalen Vergleich zeigt sich, dass vor allem die Menschen in den Stadtstaaten und den neuen Bundesländern 2006 verstärkt auf Leistungen der Mindestsicherung angewiesen waren", berichtete das Bundesamt. Jeder fünfte Berliner bezog Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, aber nur jeder Zwanzigste in Bayern.
Asylbewerber und Impfgeschädigte
Hinter Berlin folgten Mecklenburg-Vorpommern mit einem Anteil von 17,7 und Bremen mit einem Anteil von 17,5 Prozent Hilfeempfängern. Der Bundesdurchschnitt lag bei 10,1 Prozent.
Der mit Abstand größte Teil der Leistungsempfänger (7,3 Millionen) bekam den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zufolge Hartz IV: Arbeitslosengeld II erhalten erwerbsfähige Arbeitslose, nicht erwerbsfähige Familienangehörige bekommen Sozialgeld.
5,3 Millionen bezogen Ende 2006 Arbeitslosengeld II, zwei Millionen Sozialgeld. Die Kosten dafür beliefen sich im Verlauf des Gesamtjahres 2006 auf 40,5 Milliarden Euro.
Sozialhilfe bekommen Menschen, die zum Beispiel aufgrund von Krankheit oder Alter nicht arbeiten können. 764.000 Personen bezogen 2006 diese Leistung. Der Staat gab dafür 3,7 Milliarden Euro aus.
194.000 Asylbewerber wurden finanziell mit 0,9 Milliarden Euro unterstützt. 60.000 Menschen bezogen Kriegsopferfürsorge im Umfang von 0,5 Milliarden Euro, dazu zählen in der Erhebung des Statistischen Bundesamtes auch bedürftige Zivildienstleistende, Opfer von Gewalttaten oder Impfgeschädigte.
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(AFP/dpa/gal/cag)
Das es noch Vertretern dieser Politik gibt, finde ich immer weniger im Trend. Schöne Krawatten, Anzüge, eine gute Frisur unter einem pompösen Umfeld zeichnen ihr Standard oder Style of Life. Können wir uns aber das weiter erlauben und noch tiefer in die Armut für sie fallen? Was soll ein Anwalt über Wirtschaft so gut wissen? Er glaubt an die unsichtbare und heilen Hand der Wirtschaft? Dann gut, dann lassen wir Fannie Mae und co. fallen, lassen wir die Banken pleite gehen, lassen wir die Immobilien Preise bis ins Keller fallen und diese Kravattenträgern wie er in die Ruine gehen, aber dann sparen wir dem Volk (wie sie die arme Plebejern und stinkenden Arbeiter nennen) das Gewicht durch Steuern oder Inflation mindestens ein mal für Ihr Standard-Niveau und Style. Alle bedarf jetzt eine gründliche Untersuchung. Wir müssen in der Zukunft entscheiden, welche Rolle die Banken haben müssen, welche Sicherheit ein Mensch (ein normaler und arbeitenden Mensch) braucht und, ob wir unsere Erde und Zivilisation durch weiteres Energieorgien, Wachstum, Flüge von Kravattenträgern, die unseren know-how für mehr Rendite und weniger Sozial Rechte und Sicherheit hier im Land (was sollen noch unsere Stundeten studieren und wozu dazu investieren, wenn wir unsere Technik verschenken und an andere Länder gehen und Arbeit geben?)in Asien zerstreuen, es weiter leisten kann. Neoliberalismus ist die anarchische Form des Liberalismus, die nur unseren Kravattenträgern nützen.
Liberalismus ist das Fundament de Kapitalismus. Dazu gehören soziale Volkswirtschaften wie Deutschland nach dem Krieg. Man darf sein Geschäft frei treiben, aber je nach Land kann der Staat und die Politik mehr oder weniger eingreifen. Das steht jedem Land frei und die Wirtschaft bleibt Liberal. Die soziale Unterschiede werden mehr oder weniger eingegrenzt. Die Politik entscheidet, ob alle die gleiche Schulen besuchen, wie die Steuer aussehen, ob Energie (Atomsicherheit u.a.) , Transport und Gesundheit usw. unter staatlichen Kontrolle und Aufsicht bleibt oder nicht. Neoliberalismus ist aber dagegen nur eine Ideologie. Sie ist Darwinistisch: Die besseren packen es, sie fordert elitistische Schulen, wo die Kinder der "Helden" hin gehen, will eine freie Weltmarkt, Börse mit einem freien (und ohne Steuer) Bewegung der Kapitalien. Das ganze wurde von Friedmann vertreten, der nur langweilige und substanzlose Bücher geschrieben hat, ist mit einem Nobel-Preis gekrönt worden und heute noch verfügt er über sehr viele Verehren, die noch blind diese Politik folgen und schätzen, weil sie von dieser sehr gut profitiert haben und profitieren noch. Schämend (zumindest aus dem moralischen Sicht, wenn sie überhaupt Moral haben, die selbe die für mehr Dividende Leute entlassen, ganze Regionen verarmen, usw. ) für sie ist aber, dass das "Volk" jetzt das Gewicht der (unbestraften) Fehlern (sie haben aber-Milliarden verloren, aber keine Sorge ein neoliberalischen Bankier geht nie ins Gefängnis und die Zentralbanken oder Regierungen unterstützen ihn, ein Räuber, der nichts zu essen kriegt locker die Handschellen) durch Steuern tragen muss. Sonst gibt es die Lösung der Gelddruckmaschine, die wiederum das Volk durch Inflation zahlen muss. Was wir mit dieser neoliberalischer Politik erleben ist das immer wieder versprochenen Weltwachstum durch die Verschuldung der gleichen (das Volk). Das Wachstum war eine riesige Blase. hatte mit Realwirtschaft nichts zu tun, und jetzt verliert die Kette überall an Kraft: Die Amerikaner können sich nicht weiter verschulden (ich frage mich wie sie das Fiasko von Bear Stearns, Merril Lynch, Fannie Mae, Freddie Mac und Lehman Brothers mit so einer staatliche Verschuldung und so eine lahme Wirtschaft, die fast allein auf Konsum und Kredit stützt zahlen werden), die Asiaten werden zukünftlich viel-viel weniger produzieren müssen, und bei den Europäer ging es immer so: nicht sehr spektakulär. Das es noch Vertretern dieser Politik gibt, finde ich immer we
Welch ein absurder Titel. Hartz IV und Sozialgeld sind doch kein SCHUTZ vor Armut, sondern ein Leben IN Armut.
Bei den angeblich nur 8,3 Mio. Menschen fehlen mehrere Mio. Menschen, die aus Scham keine Sozialleistungen in Anspruch nehmen, obwohl sie Anspruch darauf hätten.
Die Stammtischhetzer bitte ich zu bedenken, daß viele Mio. Menschen einfach produktionstechnisch überflüssig sind in einem Arbeitsmarkt, der immer mehr rationalisiert. Siehe z.B. Jeremy Rifkin: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
Das kann nicht das Problem der Überfüssigen sein. Das ist ein Systemfehler.
unserer Führerin Merkel. Krieg in Afghanistan die Bürger ausquetschen ein Billiglohnland anstreben damit alle Bürger auf die Almosen der Regierung angewiesen ist. Bald gibts wieder Essensmärkchen. Sich selber bereichern. Dies ist die unfähigste Regierung seit Adenauer ohne Charakter und Schamgefühl. Ich hoffe dass dieser Haufen von Abzockern nächstes Jahr das bekommen was sie verdienen, nämlich nen Tritt in den allerwertesten.
Sie stolpern ja schon wieder über die eigenen Beine: Im Artikel steht: »194.000 Asylbewerber wurden finanziell mit 0,9 Milliarden Euro unterstützt.« Der Rest der Hilfeempfänger hat also einen anderen, anerkannten Aufenthaltsstatus hierzulande. Dass Ihnen das nicht passt, steht auf einem anderen Blatt.
Wenn laut Ihren Ausführungen »von den ca. 8 Millionen Ausländern in Deutschland Ende 2003 etwa ein Drittel der Ausländer länger als 20 Jahre, etwa zwei Drittel s c h o n mehr als acht Jahre in Deutschland leben«, so heißt das eben nicht, wie bei Ihnen, dass »diese zwei Drittel sich praktisch ausschließlich über das Asyl ergeben haben«, sondern das genaue Gegenteil.
Und Vorsicht mit dem Rest der Welt, da könnten Sie sich womöglich wundern, wie anderswo Einwanderung einerseits und Asyl andererseits gehandhabt werden. Zum beides miteinander vermengen und ausweinen empfehle ich dann den Bayernkurier.
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