Während in Deutschland zur Zeit viel über Reformstau geklagt wird, lassen sich die Kultusminister mehrerer Länder nicht lumpen: Ab nächstem Herbst wird die Schulzeit bis zum Abitur in den meisten Bundesländern nur noch 12 Jahre betragen.

Um dem internationalen Wettbewerb gerecht zu werden haben Bayern und Berlin in der zweiten Januarwoche die flächendeckende Einführung der achtjährige Gymnasialzeit beschlossen.

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Damit folgen sie einem bundesweiten Trend: Auch Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern haben Schulreformen mit entsprechenden Regelungen auf den Weg gebracht. Hamburg, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen setzen die zwölfjährige Schulzeit bis zum Abitur bereits um.

In Nordrhein-Westfalen kündigte Schulministerin Ute Schäfer an, bis zu den Osterferien ebenfalls ein Konzept für die Verkürzung der Gymnasialzeit vorzulegen. Es gebe Überlegungen, erste Bildungsgänge zum Abitur nach zwölf Schuljahren im Schuljahr 2005/06 zu starten, sagte Sprecher Ralph Fleischhauer.

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(sueddeutsche.de/AP/dpa)