Ein Moskauer Gericht hat den Ex-Milliardär Michail Chodorkowskij zum zweiten Mal verurteilt - die Entscheidung verrät viel über die Lage in Russland und die Macht von Wladimir Putin. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Fall Chodorkowskij.
Wer ist Michail Chodorkowskij?
Ex-Ölmagnat Chodorkowskij in zweitem Prozess schuldig gesprochen
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Zwei tiefgreifende Wandlungen hat Michail Chodorkowskij schon hinter sich und auch eine dritte ist ihm zuzutrauen: Nicht wenige reformorientierte Russen träumen davon, dass er einmal Präsident ihres Landes werden könnte.
Schon in jungen Jahren galt der 1963 in Moskau geborene Chodorkowskij als hochintelligent, den chemischen Experimenten, die der Junge im Elternhaus durchführte, konnte sein Vater schon bald nicht mehr folgen. Sein Mathematik-Studium begann Chodorkowskij mit dem Ziel, in der Rüstungsindustrie zu arbeiten, die Sowjetunion sah er umzingelt von Feinden.
Aus dem überzeugten Kommunisten wurde gegen Ende der achtziger Jahre, also noch vor dem Zerfall der UdSSR, ein Turbokapitalist. Geschickt nutzte er schon zu Sowjetzeiten politische Verbindungen und verdiente mit dem Handel mit Computern und Alkohol den Grundstein seines Vermögens. Die Gewinne investierte Chodorkowskij in den Aufbau einer der ersten Privatbanken Russlands.
Einer der reichsten Männer der Welt
Im Zuge der Privatisierungen nach dem Ende der Sowjetunion, als viele Privatunternehmer billig in den Besitz großer Staatsfirmen gelangten, kaufte Chodorkowskij das marode Ölunternehmen Yukos. In rasantem Tempo baute Chodorkowskij den Konzern um, nutzte geschickt Gesetzeslücken, tilgte die horrenden Schulden und schuf ein prosperierendes Firmen-Imperium mit 100.000 Mitarbeitern.
2003 wurde sein Privatvermögen auf acht Milliarden Dollar geschätzt, Chodorkowskij kletterte in der Liste der reichsten Menschen der Welt auf Platz 26. Er hätte seine Erfolge in Ruhe genießen können - so wie all die anderen Oligarchen, die ihren Wohnsitz ins Ausland verlegten oder sich damit beschäftigten, ihr Vermögen in immer größere Jachten und Paläste zu investieren.
Verhaftung im Privatjet
Doch Chodorkowskij vollzog einen weiteren Wandel: Indirekt unterstützte er die reformorientierte Opposition im Kreml, wetterte öffentlich gegen Korruption und die Verquickungen zwischen dem Staat und den Wirtschaftsunternehmen und zeigte gar Ambitionen auf das Präsidentenamt.
Am 25. Oktober 2003 war es soweit: Geheimdienstmitarbeiter zerrten Chodorkowskij aus seinem Privatjet. Wegen Steuerhinterziehung und Betrugs wurden er und sein Geschäftspartner Platon Lebedjew zu acht Jahren Arbeitslager in Sibirien verurteilt. Dass hier ein Exempel statuiert würde, räumten sogar Regierungsmitarbeiter ein.
Inzwischen gilt Chodorkowskij vielen Russen als Märtyrer und Kämpfer für ein anderes, ein besseres Russland. Diszipliniert und duldsam hat er sieben der acht Jahre abgesessen. Doch rechtzeitig vor dem Ende seiner Haftzeit im kommenden Jahr wurde ein neuer Prozess auf den Weg gebracht.
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Staatsbesuch in Israel
„Ihn interessierte nicht Geld, sondern nur sein Land“ so die Mutter `von Chodorkowski die gestern von der ARD zur Show gestellt wurde. Mir kommen die Tränen. Wieso dann Chodorkowski sein Vermögen ins Ausland transferierte und dabei vergaß Steuern von 2.500.000.000,- $ zu bezahlten, wurde durch die Journalisten erst gar nicht gefragt. Stattdessen beschwerten sich die Journalisten über den Richter, der Filmaufnahmen aus der laufenden Verhandlung begrenzte und nur noch Tonaufnahmen zu lies. Wie ist es den in Deutschen Strafverfahren, gibt es da auch Filmüberragungen?
Unsere Justizministerin Sabine L. Schnarrenberg (FDP) setzt sich für Michael Chodorkowski ein. Frau Schnarrenberg sollte sich besser für Mitbürger in Deutschland einsetzten die unschuldig von der Justiz verurteilt wurden. Aktuelle Fall Niederbayern in eine ganze Bauernfamilie unschuldig wegen eines Kapitalverbrechen verurteilt wurden.
Bei Michail Chodorkowski sollten gleiche Maßstäbe wie bei Bernhard Madoff gesetzt werden. Dies bedeutet mindestens eine Haftstrafe von 200 Jahren für Chodorkowski.
Nein hab ich nicht. Da hätte ich ja auch die Tochter Jelzins nennen müssen. Ich habe von den Oligarchen gesprochen, die ausser dem Vermögen, dass sie sich verbrecherisch angeeignet haben, sich auch wie russische Oligarchen benehmen. Das ist eine ganz besondere Sorte von Menschen, die ich auch nicht mit reichem deutschen Industrieadel vergleichen möchte. Sie sollten sich mal darüber informieren. LG
Na, was schätzen Sie, was Schröder bekommt?
Ich tippe auf einen gut 2-stelligen Millionenbetrag p.a.
Was gesagt werden muß, muß man halt auch sagen.
Diesen Chodrokowskij zum Helden zu stilisieren geht doch voll daneben. Er gehört zu jenen, die der sterbenden Sowjetunion noch die Taschen leer geräumt haben, weil man ja ins Grab nichts mitnehmen kann.
Interessant sind dann solche Übertreibungen wie, Chodorkowskij gelte vielen? Russen als Märtyrer und Kämpfer, natürlich für ein anderes, aber mit Sicherheit doch wohl nicht für ein besseres Rußland. Es sei denn man meinte ein Rußland des ungebremsten Kapitalismus.
können es nicht lassen in diesem völlig unabhänigem Thema, ihr Schröder Bashing fortzusetzen. Mittlerweile ist es sogar Merkel & Co. aufgegeangen, daß die Ostsee-Pipeline ein Segen für Deutschland ist. Und dass die Agenda 2010 u.A ( kurz die Politik Schröders) der beste Weg in die Zukunft Deutschlands war und ist. Sie sind einfach nur neidische Kleingeister, die es nicht ertragen, dass Schröder 120.000€ Entschädigung für seine Arbeit im Pipeline Konsortium erhält. Für diesen Mann, der pro Rede 10.000€ Honorar bekommt, sind das sicherlich nur Peanuts. Sie fühlen sich bestimmt beleidigt, wenn sich niemand für Ihre Meining interressiert bzw. dafür bezahlen, dass sie sie mitteilen. Wenn man allerdings nichts Anderes zum Sagen hat als Schröder Bashing, ist es nicht verwunderlich, dass sich niemand dafür interressiert.
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