Die islam-feindliche Wahlkampagne hat der FPÖ in Graz nicht den erhofften Erfolg beschert.
Selten war eine ganze Nation über das Ergebnis einer Kommunalwahl derart erleichtert. Die rechtsradikalen Freiheitlichen (FPÖ) haben in Österreichs zweitgrößter Stadt Graz nur wenig gewonnen, nachdem ihre Spitzenkandidatin sich zuvor auf widerwärtige Weise ins Gerede gebracht hatte: mit Hasstiraden auf den Islam und den Propheten Mohammed, den sie einen "Kinderschänder" nach heutigen Maßstäben nannte. Die FPÖ versprach sich davon offenbar den ganz großen Schub in einer Stadt mit traditionell starkem chauvinistischen Bodensatz.
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Enttäuschung nach der Kommunalwahl in Graz: Die umstrittene FPÖ-Politikerin Susanne Winter schnitt schlechter ab, als erwartet. (© Foto: Reuters)
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Auch ohne die hetzerischen Äußerungen hatte man der FPÖ einen klaren Gewinn zugetraut, angesichts eines tiefen Unwohlseins über Österreichs Große Koalition in Wien. Aber die FPÖ ist sogar hinter solchen Erwartungen zurückgeblieben. In ihrem Windschatten erreichte die ebenso rechtsradikale Abspaltung BZÖ immerhin vier Prozent. Zusammen sind also mehr als 15 Prozent der Grazer im chauvinistisch-autoritären Lager anzusiedeln. Wenig ist das nicht, aber viel weniger als befürchtet.
Die sieben Jahre der abgewählten rechtsnationalen ÖVP/FPÖ-Regierung unter Kanzler Wolfgang Schüssel haben offenbar kathartische Wirkung in Österreich gezeitigt. Damals mochten die FPÖ und ihre Führer jeden in der Welt und selbst die eigene Verfassung verhöhnen, ohne dass der Kanzler oder dessen Partei sich geäußert, geschweige denn den wildgewordenen Koalitionspartner zurechtgewiesen hätte.
Jetzt aber haben fast alle nennenswerten Parteien und Gruppen - auch die ÖVP -der FPÖ Paroli geboten. In Graz hat das stellvertretend für das ganze Land Wirkung gezeigt. So gesehen ist das Ergebnis ein kleines Stück Vergangenheitsbewältigung.
(SZ vom 22.01.2008/maru)
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Ich lebe seit August 2005 in Graz und empfinde diesen Bericht als verharmlosend. Leben Sie mal, wie ich, als Deutscher in Graz. Fahren Sie als türkische Frau mit Kinderwagen in öffentlichen Verkehrsmitteln!
Der Ausländerhass ist erschreckend. Es wird schikaniert, wo es nur geht. In dieser Woche wurde ein 14-Jähriger(!!!) zu einer Geldstrafe (ersatzweise 15 Std. Haft!!!) verurteilt, weil er mit einem Stinkefinger gegen die BZÖ-Hetze protestiert hat!
Ich habe in dieser Stadt die Hölle erlebt und aus finanziellen Gründen nicht in der Lage, Stadt und Land zu verlassen:
http://clix.to/graz
Moslems, Udo Jürgens, Ossis, Allah, Österreicher, ...
Nun das habe ich schon vor der Wahl in einem Beitrag geschrieben, dass sich diese Kampagne nicht besonders auswirken wird, da man ja einige Jahre gesehen hat, was passiert, wenn die FPÖ auch mal in der Regierung sitzt.
Was ich nicht glaube ist, dass die FPÖ die Stimmen nicht bekommen hat, nur weil vom Bundeskanzler abwärts jeder mit dem großen Dudu-Zeigefinger herumgelaufen ist.
Eher war es einfach zu offensichtlich was Fr. Dr. Winter und Anhang mit dem bewußt inzenierten Sagern zu erreichen versuchte.
So doof sind die Grazer nun auch wieder nicht Fr. Dr. Winter!!!
D.h. aber nicht, das es kein Problem in Österreich mit Migranten mit islamischem Hintergrund gibt. Nur lassen sich halt die meisten nicht für Ziele einer Lachnummerpartei einspannen.
Eine objektive öffentliche Diskussion ist gefragt - nicht polemischer Populismus!!!
Schön, dass die SZ jegliche Kritik am Islam zensiert und unterdrückt... Naja hier noch einmal einie Lehren des muslimischen "Elite":
"Ibn Sharib erzählt, Ib Abdul Talib habe gesagt: Immer wenn seine Frauen sich in ihrer monatliche Reinigung (d.h. Menstruation) befanden, sah ich den Gesandten Allahs (sws) des öfteren in der Nähe seiner Kamelherde. Dort pflegte er liebevollen Umgang mit den weiblichen Tieren, wandte sich aber mitunter auch den Jungtieren beiderlei Geschlechts zu. (Sahih Al-Buchari Bd. 2, Nr. 357)"
Ein Mann kann Geschlechtsverkehr mit Tieren wie Schafen, Kühen, Kamelen haben. Jedoch sollte er das Tier töten, nachdem er seinen Orgasmus hatte. Er sollte nicht das Fleisch an die Leute in seinem eigenen Dorf verkaufen; jedoch das Fleisch ins nächste Dorf zu verkaufen ist erlaubt. (Zitat aus Tahrirolvasyleh, von Ayatollah Ruhollah Khomeini; Band 4 Darol Elm, Ghom, Iran, 1990)"
Wir lieben Pseudonyme !
Nicht fuer ungut, ein bisschen Sarkasmus muss sein !
Selbst in unserem Land geschieht, moechte man meinen, mehr gegen Auslaender als gegen Neonazis !
Toll, die neuen Bundeslaender !
Paging