Der Rechnungshof des US-Kongresses hat die Gesamtausgaben für die Kriege im Irak und in Afghanistan bis 2017 auf 2,4 Billionen Dollar geschätzt. Die Summe entspricht 1,7 Billionen Euro. Ein geringer Teil wird für Aufbauhilfe verwendet.
Bisher haben die USA für die Militäreinsätze in Afghanistan und im Irak 604 Milliarden Dollar (425 Milliarden Euro) ausgegeben, wie das Congressional Budget Office (CBO) in Washington mitteilte. Das CBO prüft und kontrolliert die Ausgaben der Regierung innerhalb eines Haushaltsjahres. Von der genannten Summe entfielen nur etwa 30 Milliarden auf diplomatische Initiativen und Aufbauhilfen.
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Das Weiße Haus wies die Schätzung als Spekulation zurück. Die Demokraten hingegen sprachen von einem Armutszeugnis für die Regierung von Präsident George W. Bush. "Die Schätzung ist meilenweit entfernt von der ursprünglichen Behauptung einer Summe von 50 Milliarden Dollar, die die Iraker selbst bezahlen könnten", sagte die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi.
Die Schätzung ist die bislang am weitesten reichende Analyse der Kriegskosten. In der Projektion für die nächsten zehn Jahre geht der Rechnungshof davon aus, dass weiterhin eine große Zahl von Soldaten im Irak nötig sein wird.
Selbst wenn in sechs Jahren nur noch 75.000 Soldaten im Irak stationiert wären, würde der US-Haushalt mit rund einer Billion Dollar (700 Milliarden Euro) für militärische und diplomatische Kosten sowie mit 705 Milliarden Dollar (495 Milliarden Euro) für Zinszahlungen fällig.
(AP/mako)
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Die US-Behörden gehen also davon aus, dass die militärische Besetzung Afghanistans und Iraks bis mind. 2017 andauern wird. Weit gefehlt! Freiwillig verlassen die US-Truppen kein jemals erobertes Land! Weshalb ist denn die Welt so stark US-dominiert? Nur weil US-Truppen weltweit stationiert sind! Außer in Frankreich sind alle größeren Länder Europas seit 1945 mit US-Truppen gepfastert. Und die politische Abhängigkeit ist entsprechend wie Blair, Aznar, Berlusconi,Merkel usw. hinlänglich bewiesen haben.
Ich bin fast, aber nicht ganz der Meinung. Grund, im Irak regieren selbstverständlich Leute, die das Placet der Amerikaner haben. Politische Besuche und Verhandlungen sind einseitig, wie bei besetzten Ländern üblich. Wieviel öl tatsächlich gefördert wird und exportiert, speziell nach Amerika, weiß definitiv niemand. Wenn eine der großen ölfirmen Amerikas. Halliburton, im Auftrag der Amerikaner, ausgesucht vom amerikanischen Vizepräsidenten Cheney seit 3 Jahren im Irak tätig ist, dann hat dass seine Gründe. Es geht hier also nicht um religiösem Glauben, sondern um eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Dass der Dollar weicher wird ist korrekt, steht aber auch in einem direkten Zusammenhang. Die Willigen, die mitmachen, aber kein öl bekommen, wollen alle nicht zahlen. Also drucken die Amerikaner.
In der Zwischenzeit soviel Dollars, dass seit 2 Jahren die Geldumlaufmengen nicht mehr bekannt gegeben werden. Weil dass so ist und wegen der horrenden Handelsbilanzdefizite der USA, wird der Dollar immer weniger wert, eigentlich wollen die Lieferanten die garnicht mehr. Folge : Die Lieferanten wollen immer mehr Dollar für ihr öl, die Kosten steigen aber in allen Ländern und so bezahlen alle über die riesigen Amerikanischen ölkonzerne den amerikanischen Verbaruch mit. Die Spekulation mit den ach so wertvollen amerikanischen Immobilien ist zusammen gebrochen, der ölmarkt bleibt aber, mangels Masse.
"Das hat wie alles im Leben immer seine 2 Seiten. Immerhin ist das eine beabsichtigte Investition in die Plünderung der Irakischen ölquellen."
Das es sich bei dem Aufwand für den Angriffskrieg um eine Investition handele, ist eher eine religiöse Behauptung. Messbar bei dem seit vier jahre anhaltenden Cash-Burnen im Irak ist
a) dass die Ölförderung noch immer unter Vorkriegsniveau zu Embargobedingungen ist und
b) dass die US-Army militärisch impotent ist und nicht in der Lage ist, dem Feind den Willen aufzuzwingen. Nicht mal mit 3.000 Kurden im Norden kommt man zurecht. Das bedeutet, dass die Army und die privaten Killer-Truppen ihr Geld nicht wert sind.
Real dagegen sind die Zinsen, die brav nach China überwiesen werden müssen.
Nach Aktien und Immobilien ist der Militärwahn die dritte Spekualtionsblase in kurzer Folge. Jetzt wuird es langsam eng. Im Inland versinken schon ganze Städte oder verbrennen. Jetzt wird der Dolllr immer weicher und junkiger.
Das hat wie alles im Leben immer seine 2 Seiten. Immerhin ist das eine beabsichtigte Investition in die Plünderung der Irakischen ölquellen. In die der Iranischen und der Sowjetischen ölreserven wollen USA und NATO auch noch investieren. Als erstes sollen Raketenbatterien in Polen und Tchechien, nahe dem Ural aufgestellt werden. In Amerika darf man dies natürlich nicht sagen, dass wäre ein Affront gegen den Patriotismus, wie ihn Bush versteht.
Da haben wir deuutsche unsere 2 Billionen Mark im Osten besser investiert.
Mit dem Geld könnten die USA auch allen Menschen die gerade ihr Haus verloren haben ein neues bauen. Oder jedem US Bürger eine Sattliche Krankenveresicherung bezahlen...
Schade das es im Sand versenkt wird.