Im Sauerland-Prozess hat das Gericht Sprengversuche angeordnet - eine Verteidigerin hatte zuvor Zweifel angedeutet, dass das bei den Angeklagten gefundene Wasserstoffperoxid für den Bombenbau geeignet sei.
Im sogenannten Sauerland-Prozess hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht Sprengversuche angeordnet. Damit soll überprüft werden, ob die bei den geständigen Angeklagten gefundene enorme Menge Wasserstoffperoxid für Bombenattentate getaugt hätte, erklärte der Vorsitzende Richter des Verfahrens, Ottmar Breidling. Eine Verteidigerin hatte die Explosionsfähigkeit der Chemikalie zuvor kritisch hinterfragt.
Mehr als 700 Liter Wasserstoffperoxid wurden bei den Angeklagten des Sauerland-Prozesses entdeckt. (© Foto: AP)
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In der Verhandlung verlas der Senat diverse Behördengutachten. Diese belegen auch, dass es sich bei der von den Angeklagten vor ihrer Festnahme gekauften Flüssigkeit tatsächlich um 35-prozentige Wasserstoffperoxid-Lösung handelt. Bei den Islamisten waren mehr als 700 Liter der Chemikalie entdeckt worden. Damit hätten sie nach BKA-Berechnungen Bomben mit einer Sprengkraft von mehr als 400 Kilogramm TNT bauen können.
Am Mittwoch herrschte beim Sauerland-Prozess ungewohnte Harmonie: Richter Breidling bestätigte, dass die mutmaßlichen Terroristen derzeit umfassende Geständnisse ablegen. Er lobte die Verteidiger für deren Mithilfe bei den Aussagen. Dies sei eine "sehr beachtliche Leistung". Es sei sehr lobenswert, dass die Anwälte angesichts der Beweislage "im Interesse ihrer Mandanten" ihre bisherige Strategie aufgegeben hätten.
Die Angeklagten seien teilweise das gesamte Wochenende hindurch und bis tief in die Abendstunden von Beamten des Bundeskriminalamts (BKA) vernommen worden. Dennoch werde die Vernehmung wegen ihres Umfangs möglicherweise noch in der kommenden Woche fortgesetzt.
Die vier Angeklagten sollen eine Terrorzelle der Islamischen Dschihad Union (IJU) gebildet und in Deutschland schwere Anschläge mit Autobomben geplant haben. Drei der Islamisten waren am 4. September 2007 im sauerländischen Oberschledorn von der Spezialeinheit GSG 9 festgenommen worden, einer wurde später in der Türkei verhaftet.
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(dpa/AP/af/gba)
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"... hatte die Explosionsfähigkeit der Chemikalie zuvor kritisch hinterfragt. "
Mein Gott, die Frau hat rechtgehabt - die Jungs wollten endlich richtig blond werden, dauerhaft, lebenslang.
Selber machen, das bringt es - wenn also der Herr Staatsanwalt bitteschön aus Kanistern, die er nicht hat, weil sie noch im Schwarzwald stehen, mit einer Flüssigkeit, die auf 3% verdünnt ist, ohne weitere zutten, titriergeräte, ohne Kühlschlangen und chemie- Fachwisssen etwas herstellt, dass noch üblere Eigenschaften ls Nitroglyzerin hat: schlicht bei jedem kleinen Ruck hochgehen kann. Deshalb hat der herr Nobel doch das Dynamit erfunden - nicht weil er so Stangenfetischist war.
Mit etwas, was man nicht hat, nicht herstellen und nicht transportieren kann, einen nicht existenten Pln ausführen: das kann vielleicht die bundesanwaltschaft und unsere Medien. Die meisten nderen können es schlicht nicht-
Im Celler Loch?
Man wird halt nur für das bestraft, was man auch machen hätte können. Für geplante Taten oder Hirngespinste, die sich manche Leser scheinbar gerne wünschen ist noch nie jemand bestraft worden.
Heute gibts halt Ausnahmen
Paging