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Sachsen wählen neuen Landtag – A wie Apfel bis Z wie Zastrow
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Holger Apfel, NPD
Seit fünf Jahren sitzt die NPD unter Holger Apfel schon im sächsichen Landtag. Damals erhielt sie 9,2 Prozent der Stimmen. Der 38-jährige Fraktionschef wirft den anderen Parteien "volksfeindliche Absichten" vor. Generell nimmt er das Wort Volk häufig in den Mund, wenn er für die Themen seiner rechtsextremen Partei wirbt: Die NPD fordert die Wiedereinführung der D-Mark und will die Herkunft von Straftätern statistisch erfassen. Antisemitische und fremdenfeinliche Ausfälle brachten dem gebürtigen Hildesheimer wiederholt Ordnungsrufe ein. Allerdings schaffte er es, die NPD-Fraktion im Landtag nach zusammenzuhalten, nachdem drei Abgeordnete ausgetreten waren und ein weiterer sie wegen "finanzieller Unregelmäßigkeiten" verlassen musste. Holger Apfel ist verheiratet und hat drei Kinder.
Foto: dpa
(sueddeutsche.de/dpa/jhh)
11. August 2009, 15:32 2009-08-11 15:32:00