Rochaden im Merkel-Kabinett – Ursula von der Leyen (Ex-Familienministerin, jetzt Arbeitsministerin)

Schon unmittelbar nach Jungs Rücktritt im November 2009 wurde sie als denkbare Nachfolgerin des Arbeitsministers gehandelt: Die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen. Allerdings war es ein offenes Geheimnis, dass die CDU-Politikerin lieber  Gesundheitsministerin geworden wäre. Doch der Rücktritt von Franz Josef Jung machte ein gewichtigeres Ministerium für die ehrgeizige Politikerin frei.

Damit leitet nun eine von Merkels engsten Verbündeten das Ressort mit dem größten Etat (rund 153 Milliarden Euro). Doch anders als im Familienministerium, wo sich die siebenfache Mutter mit dem Ausbau von Krippenplätzen beliebt machen konnte, muss sie nun 20 Millionen Rentnern erklären, warum es für sie wahrscheinlich nicht mehr Geld geben wird. Als Befürworterin der Frauenquote stellte sie sich jedoch öffentlich gegen ihre Nachfolgerin, ....

Bild: dpa 9. Februar 2013, 14:132013-02-09 14:13:42 © Süddeutsche.de/vks//mko/betz/lala