Rocco Buttiglione "Ich biete meinen Rückzug an"
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Der Italiener Rocco Buttiglione hat seinen Rückzug aus der künftigen EU-Kommission bekanntgegeben. Damit will der konservative Politiker, der das Justiz- und Innenressort übernehmen sollte, das Tauziehen um eine neue EU-Kommission beenden.
"Ich biete meinen Rückzug an, um einen Erfolg der Barroso-Kommission zu erleichtern", sagte der konservative Politiker auf einer Pressekonferenz in Rom. Buttiglione, der das Justiz- und Innenressort übernehmen sollte, war wegen Äußerungen über die Homosexualität und die Rolle der Frau in die Kritik geraten.
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Um eine Ablehnung der von ihm zusammengestellten Kommission im Europaparlament zu verhindern, hatte der künftige EU-Kommissionspräsident José Manuel Durão Barroso das von ihm zusammengestellte Team am Mittwoch zurückgezogen. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi zeigte sich im Streit um seinen Europaminister Buttiglione zum Nachgeben bereit. Er kündigte an, Buttiglione werde "wahrscheinlich" als Minister in Italien bleiben.
Bereits am Freitag hatte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi laut Medienberichten angedeutet, dass die Suche nach einem Ersatz für Buttiglione die wahrscheinlichste Lösung sei. Berlusconi war mit Barroso und Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zusammengekommen, die zur Unterzeichnung der EU-Verfassung in Rom waren.