Rente,Merkel, CDU, ddp

Gerechtigkeitslücken schließen:

Norbert Blüms knappe Formel "Die Rente ist sicher" steht im Prinzip auch im Regierungsprogramm der Unionsparteien:

"Die gesetzliche Rentenversicherung ist das erfolgreichste Instrument zur Vermeidung von Armut im Alter", heißt es da. Dank der "maßvollen Anhebung des Renteneintrittsalters" sei die Altersvorsorge auch wieder verlässlich. CDU und CSU sind "stolz darauf", dass nur wenige Menschen auf ergänzende Sozialleistungen im Alter angewiesen seien.

Allerdings beruhe "eine zukunftsfeste Altersvorsorge" auf drei Säulen: neben der gesetzlichen Rente die private und betriebliche Vorsorge. Dennoch bestehe "die Gefahr einer ansteigenden Altersarmut". Zumindest Bürger, die ein Leben lang Vollzeit beschäftigt waren, müssten eine Rente oberhalb des Existenzminimums erhalten. Auch in Zukunft seien die Rentner deshalb an der allgemeinen Einkommensentwicklung zu beteiligen.

Bestehende "Gerechtigkeitslücken" will die Union schließen. So sollen etwa die Zeiten für die Kindererziehung "noch besser in der Rente berücksichtigt" werden. Die unterschiedlichen steuerlichen Förderungen der privaten Altersvorsorge werde man vereinfachen und von Bürokratie befreien.

Foto: ddp

13. August 2009, 11:12 2009-08-13 11:12:00  ©