Zum Auftakt einer längeren Auslandsreise ist US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama überraschend auch nach Afghanistan gereist.

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Barack Obama, ist nach einem Medienbericht überraschend in Afghanistan eingetroffen. Der Fernsehsender CNN meldete am Samstag aus Kabul, die Reise sei aus Sicherheitsgründen nicht vorzeitig bekannt gegeben worden.

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Stellt sich derzeit im Ausland vor: Barack Obama. (© Foto: AP)

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Obama hatte angekündigt, er werde den Irak und Afghanistan im Rahmen seiner Reise durch den Nahen Osten und Europa besuchen.

Der demokratische Kandidat hatte für den Fall seiner Wahl eine Ausweitung des Militäreinsatzes gegen Terrorgruppen in Afghanistan und Pakistan angekündigt. Bis zu 10.000 Soldaten sollen demnach vom Irak nach Afghanistan verlegt werden.

Die US-Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan beherrschen zunehmend den Wahlkampf in den USA. Der republikanische Gegenkandidat John McCain warf Obama wiederholt mangelnde außen- und verteidigungspolitische Erfahrung vor. Mit den Besuchen in Afghanistan und im Irak will sich Obama auch den Wählern als künftiger Oberbefehlshaber vorstellen.

Am Donnerstag trifft Obama in Berlin ein. Für seinen öffentlichen Auftritt soll dort eine Art Fanmeile aufgebaut werden. Dies berichtet die Berliner Zeitung. Den Auftritt des Politikers an der Siegessäule sollen so viele Menschen wie möglich verfolgen können.

Deshalb werden laut dem Bericht auf der Straße des 17. Juni zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor Großleinwände wie zuletzt zur Fußball-EM aufgebaut. Vorgesehen sei, dass Obama etwa eine Stunde lang spricht.

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(AFP/dpa/gdo/hgm)