Ein angeblicher Attentatsversuch auf den Präsidenten fasziniert den Westen. Dabei hat das Regime um Ahmadinedschad und Ali Chamenei weit größere Probleme.
Wenn Mahmud Ahmadinedschad in der Nähe ist, genügt ein Knallfrosch, um einen Attentatsverdacht zu nähren. Und obwohl Iran von der Atombombe, die alles andere als ein Knallfrosch wäre, technisch noch Jahre entfernt ist, lassen sich Meinungsführer im Westen auf ähnliche Weise von diesem einen Thema faszinieren.
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Alles spricht von dem angeblichen Attentat auf Irans Präsidenten. Dabei hat das Regime gerade ganz andere Probleme. (© dpa)
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Das große Problemthema im Inneren der Islamischen Republik ist indessen deren Legitimitätskrise. Nicht erst seit letztem Sommer, als die Proteste gegen die Wiederwahl des Präsidenten niedergeknüppelt werden mussten. Das Regime kann alle Fieberthermometer zerbrechen, aber die Temperatur des Patienten sinkt dadurch nicht.
Abseits aller politischen Polemik zeigen unbestreitbare Daten, dass es der Mehrheit der 75 Millionen Iraner nicht gutgeht. Arbeitslosigkeit und Inflation werden in zweistelligen Zahlen gemessen. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den drei Jahrzehnten seit der Revolution um sechs Jahre gefallen. Rund ein Drittel aller Ehen enden heute in einer Scheidung, auch auf dem Land, wo Trennungen früher kaum vorkamen. Die Zahl der Rauschgiftsüchtigen wird auf viereinhalb Millionen geschätzt, obwohl im Zuge drakonischer Repression häufig Dealer hingerichtet werden.
Auf den Straßen hat die Oppositionsbewegung die Schlacht verloren. Die Übermacht von Polizei, Milizen und Schlägertrupps, vielleicht noch mehr die furchtbaren Erfahrungen, die Verhaftete in Verhören und Kerkern machen mussten, verhindern jede Entfaltung organisierter Proteste. Nie war die Zensur auf allen Gebieten, von der Druckerpresse bis ins Internet, so drückend. Im Gefängnis befinden sich derzeit angesehene Journalisten und Irans bekanntester Studentenführer im Hungerstreik. Von der Außenwelt wenig beachtet, brechen überall im Land kleine oder große Arbeitskonflikte aus. Anführer illegaler Gewerkschaften wie der Organisator der Teheraner Busfahrer, Mansur Osanlu, sitzen zum Teil seit Jahren ein.
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Debatte um Militärintervention in Syrien
irananders.de/analysen/news/article/presserat-und-iran-bashing.html
Hier werden die schrottigen Äusserungen des fieberhaften Herrn Chimelli sehr sachlich und fundiert widerlegt.
Interessant für jeden, der wissen will wie unsere "Qualitätsmedien" und ihre "Qualitätsjournalisten" arbeiten (wenn man das denn so nennen will) :-)))))
Selbstverständlich wird hier im Artikel einiges aus der amerikanischen (und israelischen) Zweckpropaganda übernommen. Ebenso selbstverständlich handelt es sich bei dem Regime im Iran um keines mit freihheitlicher Grundordnung. Die Amerikaner haben noch immer ein Hühnchen mit dem Iran zu rupfen und sorgen mit aller Macht dafür, dass der Iran sich vor diesem Ereignis nicht unter dem Atomschirm verstecken kann. Inzwischen versuchen sie mit allen Mitteln die äußere und innere Propagandamaschine anzuschmeißen und hoffen auf einen Aufruhr, der das Regime von innen in die Knie zwingen könnte um dann helfend einzugreifen. Der drakonische Staat hat aber vorgesorgt mit Schlägertrupps und Verhaftungswellen. Der nach Freiheit strebende Bevölkerungsteil leidet nun seit der letzten Wahl unter der von außen zusätzlich induzierten Unterdrückungsverschärfung.
Genau! Und die grossen Superdemokratien, die Wahlen nur dann anerkennen, wenn ihre Klientel gewinnt, die ihre hochtechnologischen Superentwicklungen wie DU und DIME auf Zivilisten verballern und die seit Jahrzehnten permanent völkerrechtswidrige Angriffskriege führen, die haben was gegen den Iran! :-)))))
Sämtliche blockfreien Staaten, insgesamt 118 an der Zahl, haben dem Iran ihre Unterstützung bekundet und ausdrücklich sein Recht auf die zivile Nutzung der Atomenergie bekräftigt.
Sagen Sie bloss, das stand nicht auf PI-News? :-))))))
Wie ich sehen kann,hat ihr Artikel auch einen dicken roten Balken bekommen. Nun viele Menschen sind sehr Oberflaechlich und erkennen die Untergruende und Winkelzuege der Politik nicht. Auch trifft ihre Aussage zu,nur die regierenden damals wollten die Bedenken nicht wahr haben. Nun ueber die Gruende warum kann man lustig spekulieren,auch schreibe ich schon seit der letzten Wahl im Iran,das die Stunde dieser Regierung gezaehlt ist. Das hat vor allen Dingen Innenpolitische Ursachen,wenn man jetzt Druck von aussen dazu gibt,bekommt das Regiem seine Atempause die es dringent braeuchte. Nun wer daran interessiert ist kann man in der Presse zwischen den Zeilen lesen,es sind die Unbelehrbaren ( Unfehlbaren ) in der Welt. Es gibt da einen Spruch der immer aktuell ist,wenn zwei sich Streiten und dich diese Sache nichts angeht,halte dich da heraus,sonnst bekommst du mit denen heftigen Aerger.
Paging