In seiner Ansprache vor der UN-Generalversammlung hat US-Präsident Obama die Welt ermahnt, die Herausforderungen gemeinsam anzupacken.
US-Präsident Barack Obama hat in seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung von allen Staaten mehr Verantwortung für die Lösung globaler Probleme gefordert.
Barack Obama in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung. (© Foto: Reuters)
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Notwendig sei eine "globale Verantwortung für globale Herausforderungen", wie etwa Extremismus, Armut und Krankheiten sowie die Existenz von Atomwaffen. Der US-Präsident bezeichnete es als eine der wichtigsten Aufgaben, die Weiterverbreitung von Atomwaffen zu verhindern.
Andernfalls werde der Rüstungswettlauf in verschiedenen Weltregionen weiter angefacht. Atomwaffen drohen in die Hände von Terroristen zu fallen. Länder wie Nordkorea und Iran sollten sich der Forderungen der internationalen Gemeinschaft anschließen.
Obama: Keine neuen US-Alleingänge Obama gestand indirekt ein, dass der US-Unilateralismus in der Vergangenheit den Nährboden für Antiamerikanismus genährt hätte. Gleichzeitig betonte er: "Diejenigen, die früher Amerika für Alleingänge gerügt haben, können nun nicht einfach nur herumstehen und darauf warten, dass Amerika die Probleme der Welt allein löst." Eine neue Ära der Zusammenarbeit müsse beginnen.
Die internationale Zusammenarbeit müsse sich entlang vier Kriterien strukturieren: nukleare Abrüstung, Förderung von Frieden und Sicherheit, die Rettung der Erde und Sicherung einer Weltwirtschaft, die allen Menschen eine Chance biete.
Zum Schluss seiner Rede sagte der US-Präsident: "Wir sind an einem entscheidenden Augenblick angelangt. Die Vereinigten Staaten stehen bereit, ein neues Kapitel der internationalen Zusammenarbeit zu beginnen - ein Kapitel, das die Rechte und die Verantwortung aller Nationen akzeptiert".
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(sueddeutsche.de/dpa/ap/afp/maz/ehr)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev