Die politische Führung Österreichs hat die Verunglimpfung des Islam und seines Propheten durch eine Politikerin der rechtsnationalen FPÖ scharf kritisiert. Gleichzeitig tauchte angeblich ein Drohvideo auf.
Österreichs Staatsspitze wetterte einig gegen die Verunglimpfung des Islam: Bundespräsident Heinz Fischer sprach vor dem diplomatischen Corps in Wien am Dienstag von einer "in unserem Land absolut unakzeptablen Aussage gegen den Islam, die ich mit Entschiedenheit verurteile".
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Susanne Winter auf einer FPÖ-Veranstaltung (© Foto: dpa)
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Bundeskanzler Alfred Gusenbauer sagte zu den Äußerungen Winters, niemand habe ein Recht, die Angehörigen einer Religionsgemeinschaft "zu verunglimpfen, zu beschimpfen oder zu beleidigen".
Gleichzeitig tauchte im Internet ein angebliches Drohvideo gegen die Grazer Politikerin auf, dessen Herkunft jedoch ungeklärt ist. Entdecker des Videos, das nach ersten Ermittlungen aus dem Balkan stammen könnte, war die Freiheitliche Partei (FPÖ).
Deren Spitzenkandidatin für die Kommunalwahl am kommenden Sonntag in Graz, Susanne Winter, hatte auf einer Parteiveranstaltung unter anderem behauptet, Mohammed sei nach heutigen Vorstellungen ein Kinderschänder gewesen. Außerdem drohe Österreich ein islamischer "Einwanderungs-Tsunami".
Islamkritisches auch von der ÖVP
Vertreter der Muslime in Österreich bemühten sich inzwischen weiter, ihre aufgebrachten Glaubensbrüder und -Schwestern zu beruhigen. Die Politikerin erhielt von der Polizei am Dienstag Personenschutz.
Zu dem angeblichen Drohvideo erklärte die FPÖ, es sei auf einer bekannten Videoplattform im Internet aufgetaucht. Es soll sich gegen die Beleidigung Mohammeds wenden und Gewalt androhen.
Allerdings ist die Herkunft des Videos, das ganz auf Deutsch gehalten ist, unklar. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte, dass die Behörden ermittelten.
Ungeachtet der öffentlich geäußerten Empörung über die Mohammed-Beleidigungen kündigte der konservative Landeshauptmann (Ministerpräsident) von Vorarlberg an, er werde in seinem Bundesland den Bau von Minaretten durch bürokratische Hürden erschweren.
Der rechte Ministerpräsident des Landes Kärnten, Jörg Haider, hat vor Monaten bereits ein Bauverbot für neue Minarette gefordert. Der konservative Ministerpräsident des Landes Niederösterreich, Erwin Pröll, nannte Minarette in der Alpenrepublik "artfremd".
(dpa/odg)
Szene München
beeindruckend wie kricherisch die sog. bürgerichen Parteien sich gebären.Tut mir leid aber ich meine es gibt keinen Grund so ein geschrei zu machen.
Man kricht vor einer Bedrohung der Meinungsfreiheit, welche in Europa durch viele Verluste an Mendschenleben erkämpft wurde! Machen wir so weiter, ist sie Geschicht und alles Opfer für die Katz.
Ich überzeichne absichtlich, denn in diesem Punkt sollten wir micht mit uns verhandeln lassen!!!
war eh klar..
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Nunja, dass die Frau Mohammeds 9 Jahre alt war ist Fakt und dass es vor allem unter Moslems bis heute üblich ist, Mädchen im Kindesalter zu verheiraten, auch.
Vermutlich geht diese Tradition auf Mohammed zurück.
Es wird Zeit, dass Mohammeds tiefschwarze Seiten, wie eben diese oder die Tatsache, dass er zum Krieg gegen Nichtmoslems aufgerufen und selbst Krieg gegen Nichtmoslems geführt hat.
Was ist das für eine "Religion des Friedens", die Hass gegen "Ungläubige" in die Herzen ihrer Gläubigen säht? Was für ein hasserfüllter Mensch muss demnach Mohammed gewesen sein, der sich diese Religion offensichtlich ausgedacht hat?
Zitat monikamm207: "Jedenfalls sehe ich nicht, weshalb die Feststellung, Mohammed würde heute als Kinderschänder angesehen (man denke nur an das kürzlich veröffentlichte, grässliche UNICEF-Foto des Jahres 2007!), und er habe unter epileptischen Anfällen gelitten, eine "Beleidigung des Propheten" darstellen soll. Letzteres wird z.B. auch von Jesus und Paulus (Damaskuserlebnis) behauptet. Selbst Propheten sind nicht sakrosankt. "
Das erinnert mich alles sehr an die Sache mit den Mohammed-Karikaturen, wo es in islamischen Ländern einen Sturm der Entrüstung gab und diese solche Karikaturen verboten sehen wollten. Westliche Politiker und fast die gesamte westliche Presse kritisierten dies als Angriff auf die universelle Pressefreiheit, die vor nichts in die Knie gehen dürfe. Die gleichen Politiker und die gleiche Presse wollten aber von Pressefreiheit nichts mehr wissen, als vom Iran Preise für Hol.ocaust-Karikaturen ausgelobt wurden. Das dahintersteckende Kalkül und die Berechnung von Herrn Achmadenischad ging auf; der Westen machte sich mit seiner Argumentation selbst lächerlich. Es gibt eben doch Grenzen.
Ich hoffe, daß jetzt der Schuß nicht wieder nach hinten losgeht.
Paging