Bei Demonstrationen zum russischen Tag der Nationalen Einheit hat die Moskauer Polizei mehr als 500 Rechtsextreme festgenommen.
Die russische Polizei hat mehr als 500 Rechtsextreme bei einer nicht genehmigten Kundgebung in der Hauptstadt Moskau festgenommen. Die Teilnehmer des sogenannten Russischen Marsches wurden in Kremlnähe von der Sondereinheit OMON abgeführt, wie die Agentur Interfax unter Berufung auf die Behörden meldete.
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Russische Polizisten nehmen bei einer Demonstration in Moskau Rechtsextreme fest. (© Foto: dpa)
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Zum Tag der Nationalen Einheit forderten auch in anderen Städten des Landes Rechtsextreme ein "Russland nur für Russen".
Russlands Rechtsextremisten haben es sich zur Tradition gemacht, am 4. November mit ausländerfeindlichen Parolen und vereinzelt auch mit Hitlergruß durch Moskau, St. Petersburg und andere Großstädte zu ziehen.
Bei der einzigen genehmigten Kundgebung des Russischen Marsches versammelten sich in der Hauptstadt mehr als 400 Nationalisten am Moskwa-Fluss gegenüber dem Sitz der russischen Regierung. Mit vermummten Gesichtern riefen Rechtsextreme in Moskau und in anderen Städten "Ruhm und Ehre für Russland" und "Alle Macht dem slawischen Volk".
Aktivisten der liberalen Jabloko-Partei protestierten zugleich im Moskauer Stadtzentrum mit Straßentheater gegen Fremdenhass.
Die Stadt Moskau hatte der Bewegung gegen illegale Einwanderung und der nicht zugelassenen Partei Großes Russland Kundgebungen an dem Feiertag verboten.
In diesem Jahr schon 113 Ausländer getötet
In Russland sind nach Angaben von Menschenrechtlern in diesem Jahr mehr als 100 Menschen bei fremdenfeindlichen Übergriffen getötet worden. Das seien mehr als anderthalb Mal so viele Opfer wie 2007, sagte der Direktor des Moskauer Büros für Menschenrechte, Alexander Brod.
Insgesamt wurden von Januar bis Oktober 113 Ausländer getötet und mindestens 340 verletzt. Die Opfer waren vor allem Gastarbeiter aus Zentralasien und dem Kaukasus.
Der Tag der nationalen Einheit am 4. November erinnert an die Befreiung Moskaus von polnisch-litauischen Besetzern im Jahr 1612. Die russische Führung führte den Feiertag als Alternative zum 7. November ein, an dem die Kommunisten in Russland traditionell an die Oktoberrevolution von 1917 erinnern.
(dpa/AP/ihe/jkr)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Linksradikale festgenommen wurden. Denn bei Väterchen Stalin war ja wohl der Kommunismus Staatsziel.
Und Geronimo: Sie haben die Sächsische Schweiz vergessen :-)
Die von Ihnen geschilderten Endzeit-Szenarien müssen aus einem Science-Fiction-Film stammen- ich habe derartige Erscheinungen nicht festgestellt. Und ich müßte es als Ossi doch am ehesten bemerkt haben.
Das muss man sich mal vorstellen... Dort sehnt sich eine immer größer werdende Gemeinde Rechtsradikaler Spinner nach einem System, dass in der Vergangenheit für den Tod von 20 Millionen Landsleuten verantwortlich war.
Da können wir unendlich viel Dreck vor der eigenen Haustüre wegräumen. Ganze Landstriche in der Sowjetischen Besatzungszone (im Harz und um Chemnitz) werden von Pariamilitärs kontrolliert. Von der Justiz protegiert und unter Schutz gestellt.
Das GG der BRD und das Strafrecht werden außer Kraft gesetzt. Da kann nur noch Schäuble mit der Bundeswehr die Staatsordnung wieder herstellen. Die sind noch loyal. Was man von den Grünuniformierten nicht unbedingt behaupten kann. Die sehen nur all zu gerne weg, wenn die Jungs auf der Straße, die ja die gleiche geistige Einstellung haben, ihren Forderungen mit Gewalt Nachdruck verleihen. Straffrei natürlich.
Über andere brauchen wir uns nicht brüskieren. Mehr dazu in meinem Profil
Die russische Polizei nimmt die Rechtsradikalen zumindest fest. In Deutschland ein seltener Vorgang, auch wenn es Opfer gibt. Siehe Halberstadt.
Hört sich eher nach dem Panslawismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts an.
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