Angesichts der Wirtschaftskrise hat sich der designierte US-Präsident ein neues, ehrgeiziges Arbeitsmarktziel gesteckt: Statt 2,5 soll es nun sogar drei Millionen neue Stellen geben.

Der designierte US-Präsident Barack Obama hat angesichts der Wirtschaftskrise sein Arbeitsmarktziel erhöht: In den kommenden zwei Jahren sollen nun drei Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen und die Arbeitslosenrate auf neun Prozent begrenzt werden, teilten seine Berater am Samstag mit.

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Hohes Ziel: Der designierte US-Präsident Barack Obama will drei Millionen neue Stellen schaffen. (© Foto: AFP)

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Im Wahlkampf hatte Obama eine Politik angekündigt, mit der eine Million neue Stellen geschaffen werden sollen. Im vergangenen Monat, als die USA in eine Rezession abrutschten, erhöhte er die Zahl auf 2,5 Millionen.

Am Wochenende - nach der Entscheidung des scheidenden Präsidenten George W. Bush zur vorübergehenden Rettung der US-Autoindustrie - wurde das Ziel noch einmal um 500.000 erhöht.

Obama reagiere damit auf die Prognose der Wirtschaftsprofessorin Christina Romer, dass ohne entschlossenes staatliches Handeln in den USA im kommenden Jahr drei bis vier Millionen Arbeitsplätze verloren gehen. Romer ist Vorsitzende von Obamas Wirtschaftsberaterkreis.

Obama will die Wirtschaft mit massiven Staatsausgaben stützen: Seine Berater suchen derzeit nach Wegen, dafür mehr als 650 Milliarden Dollar aufzubringen. Im Gespräch sind Bundesinvestitionen in das Gesundheitswesen, Bildung, Infrastruktur und den Energiesektor, um die Basis für eine nachhaltigere Wirtschaft zu legen.

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(AP/dmo/hgn)