Ausweitung der Kampfzone: Bayerns Ministerpräsident Beckstein warnt die Union davor, der SPD und der Linkspartei das Thema soziale Gerechtigkeit zu überlassen.
Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) fordert die Union auf, Konsequenzen aus dem Debakel in Hessen und den Verlusten in Niedersachsen zu ziehen: Die Union müsse das Soziale stärker betonen. "Die Union darf der SPD und der Linkspartei das Thema soziale Gerechtigkeit nicht allein überlassen. Wir müssen das stärker wieder in den Mittelpunkt stellen", sagte Beckstein der Passauer Neuen Presse. Die soziale Marktwirtschaft sei ein Erfolgsmodell der Union.
Fürchtet die Geister, die SPD-Chef Kurt Beck rief: Günther Beckstein. (© Foto: ddp)
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Das Abschneiden der Linken bei den Wahlen nannte der CSU-Politiker ein Alarmsignal. "In Zukunft werden wir wohl oder übel mit einem Fünf-Parteien-System rechnen müssen. Das Parteiensystem droht zu zersplittern", sagte Beckstein. "Dieser Abend zeigt: Deutschland ist nach links gerutscht. Das sind die Geister, die SPD-Chef Kurt Beck rief", sagte Beckstein.
Die SPD werde dadurch dauerhaft geschwächt und die Linken salonfähig gemacht. Die Folge für die Bundespolitik ist nach Becksteins Worten ein Lagerwahlkampf auf Bundesebene: "Hier das bürgerliche Lager aus Union und FDP, auf der anderen Seite SPD und Linkspartei. Freiheit oder Sozialismus."
Das schlechte Abschneiden der CDU in Hessen relativierte Beckstein. "Dass es in Hessen, einem Stammland der SPD, deutliche Verluste für die CDU geben wird, war nach den Umfragen zu erwarten." Er forderte, Ministerpräsident Roland Koch (CDU) solle weiterhin eine wichtige Rolle spielen. "Roland Koch ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der Union. Er muss in jedem Fall in der ersten Reihe auch in der Bundespolitik bleiben."
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(ddp-bay/sonn/maru)
Staatsbesuch in Israel
Auch an dieser Stelle:
Ihre Bildersprache ist originell, witzig und ein Lachen ist vorprogrammiert:
PRIMA !
gruselt es dich schon.
Sie kommen über den Weißwurst-Äquator bei Nacht und Nebel ins schöne
Bayernland.
Die Pauli zeigt ihnen den Weg zu deiner Staatskanzlei.
Und dann schlagen sie zu. Eiskalt. Sozialistisch. Beckstein, fühlst du das Grauen?
... zweimal schallend lachen ! Ausgezeichnete Quote ! Weiter so !
und hoffen daß der Wähler es nicht merkt.
Wie hier zum Beispiel in Nürnberg. Der OB-Kanditat Gsell will neuer OB werden. Gleichzeitig hockt er als Vorsitzender im Aufsichtsrat der N-ergie und erhöht generös die Strompreise und die Fernwärme gleich um 30%!
Liebe Nürnberger, guckt doch mal auf eure Rechnung ganz unten im Kleingedruckten. Bitte VOR den nächsten Kommunalwahlen.
oder wie ist dieser Sinneswandel zu erklären!
Paging