Auf ein Bier ins Weiße Haus: Der Streit zwischen einem Harvard-Professor und einem Polizisten soll gütlich enden - bei einem "Friedensbier" bei Barack Obama.
Nun also soll ein Versöhnungsbier die Lage beruhigen. Nachdem Barack Obama schon öffentlich in seiner Polizei-Kritik zurückgerudert ist und von einer "unglücklichen Wortwahl" gesprochen hat, will auch Polizist James Crowley seinen Streit mit Harvard-Professor Henry Louis Gates beilegen - bei einem Bier im Weißen Haus.
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Wurde verhaftet, weil ihn die Polizei für einen Einbrecher hielt: Harvard-Professor Gates. (© Foto: AP)
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Crowley hatte den Harvard-Wissenschafter vor einer Woche in dessen Haus in Cambridge im Bundesstaat Massachusetts als vermeintlichen Einbrecher festgenommen. Der Fall löste eine Diskussion über die Beziehungen zwischen den Rassen in den USA aus.
Gates hatte bei der Rückkehr von einer Chinareise am Donnerstag vergangener Woche offenbar Probleme beim Öffnen der Tür. Nachbarn glaubten zu der nächtlichen Stunde an einen Einbruch und alarmierten die Polizei.
Obwohl Gates sich als Eigentümer des Hauses ausweisen konnte, wurde er festgenommen. Der Wissenschaftler beschuldigte bei der Festnahme und später die Polizei des rassistischen Verhaltens. Die Polizei ihrerseits wirft Gates vor, gegen die Beamten ausfällig und beleidigend geworden zu sein. Obama schaltete sich in den Streit mit der Äußerung ein, die Polizei habe dumm gehandelt. Das wiederum trug ihm heftige Kritik von Polizeigewerkschaften ein.
Der erste schwarze Präsident der USA telefonierte später mit beiden Männern und lud sie auf Vorschlag Crowleys auf ein Bier ins Weiße Haus ein. Er nehme die Einladung mit Freuden an, erklärte Gates am Samstag auf seiner Internetseite.
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(Reuters/hai)
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Sicher erinnert sich noch der ein oder andere an den Vorfall bei LA als ein farbiger Autofahrer von polizisten zu Boden geworfen wurde und übelst mit dem Schlagstock maltretiert wurde. Trotz eines eindeutigen Videos wurden die angeklagten (weissen) Polizisten frei gesprochen. Es gab ein paar Wochen dann Krawalle in LA aber ansonsten war ja alles in Ordnung...
Was wäre passiert, wenn dieser "Verdächtige" nun nicht gerade Uni Professor gewesen wäre sondern ein Truckfahrer der nach Hause kommt? Wäre es eine Meldung wert, wenn ein farbiger Truckfahrer wegen "Widerstand" von den Polizisten erschossen worden wäre???
Ach ja die USA lassen sich ja gerne "LAND DER FREIN" nennen....
Übergriffe von "weißen" Polizisten gegen "schwarze" Bürger sind in den USA nicht selten. Besonders häufig sind diese in den ehemaligen Staaten der Konföderation und in Kalifornien.
Gerade die schwarzen Amerikaner haben große Hoffnungen in Barak Obama gesetzt. Seine Parteinahme wurde von diesen sicher besonders gewürdigt. Allerdings hat ein US-Präsident eben ein Präsident aller US-Amerikaner zu sein (Wenn er wiedergewählt werden möchte).
der Betroffene kein Harvard-Wissenschaftler gewesen, hätte kein Hahn danach gekräht.