Unfreiwillig hat einer der "Kofferbomber von Köln" der Polizei den Zugriff auf brisante Dateien erleichtert. Statt sie zu löschen, aktivierte er auf seinem PC eine Protokollfunktion.
Die Polizei hat auf einem Computer der "Kofferbomber von Köln" detaillierte Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen gefunden. Einer der mutmaßlichen Attentäter habe den Ermittlern unfreiwillig den Zugriff auf gelöschte Dateien ermöglicht, berichtete am Donnerstag ein Experte des Bundeskriminalamtes (BKA) im Düsseldorfer Prozess gegen Youssef El-H. Dessen Komplize Jihad H. habe vermutlich aus Versehen eine Protokoll-Funktion aktiviert, als er mit einem Lösch-Programm seine Spuren im Internet verwischen wollte.
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Der Angeklagte Youssef El-H. auf dem Kölner Hauptbahnhof (© Foto: AP)
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Die beiden Libanesen sollen im Jahr 2006 in Köln in zwei Zügen Sprengsätze deponiert haben, die wegen eines technischen Fehlers versagten. Der Mittäter Jihad H. ist im Libanon schon zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.
Der Kriminalist schilderte vor Gericht, dass Jihad H. genau das Gegenteil des Bezweckten erreichte. Die Polizisten seien durch das Protokoll des Lösch-Programms an die Namen von Dateien gelangt und hätten Aufschluss über besuchte Internetseiten erhalten. Auf der Festplatte des Laptops entdeckten die BKA-Ermittler unter anderem ein Video zum Bau einer Bombe mit Propangasflaschen - ähnlich den in Köln verwendeten Sprengsätzen. Auch ein 165 Seiten dickes Handbuch mit dem Namen "Illustriertes Lexikon des Abdullah du al-Bejadin zur Herstellung von Sprengstoffen" war auf der Festplatte gespeichert.
Anleitungen zum Kampf gegen Panzer und zum Sprengen von Brücken waren ebenso abgebildet. Gespeicherte Fotos zeigten die Al-Qaida-Terroristen Osama bin Laden und Abu Musab al-Sarkawi, sagte der Zeuge. An einem Kochrezept für "Sharwama selbst gemacht" waren Texte zum Streit über die dänischen Mohammed-Karikaturen angehängt. Neben Boykottaufrufen waren durchgestrichene oder brennende dänische Fahnen zu sehen.
Die Kopie der Festplatte von Jihad H. hatten die BKA-Ermittler bei der Generalstaatsanwaltschaft im Libanon erstellt, sagte der Beamte. Den Ermittlern gelang es, zahlreiche Dateien mit Bildern und Videos vollständig oder zum Teil zu rekonstruieren.
Auch Internet-Links, die besucht worden waren, kamen zum Vorschein. So habe Jihad H. mehrfach Einträge in einem arabischen Forum gemacht. Es seien radikale Texte, die den Heiligen Krieg propagierten. Der Prozess beim Staatsschutz-Senat des Oberlandesgerichts wird in der kommenden Woche fortgesetzt.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/bavo/cga)
Müll an der Isar
das Kofferbombentheater kam exakt zu dem zeitpunkt, als die bundesmariine vor dem Libanon und damit erstmal in nahost stationiert werden mußte. Der Kofferbombist, der angeblich im Libanon einsitzt, ist ein gekauftes Subjekt, der mit allen Mitteln aus Deutschland, und damit aus einer befragung der Verteidiger in Ddorf, herausgehalten wird, er ist es, der "gesteht", er ist es, der die Festplatte "nicht gelöscht" hat usw.
Es war der libanesische geheimdienst, der beim deutschen Bruderdienst anrief, um die verhaftung zu erzielen. Das war der dank für die Entsendung von mehlis im fall hariri. So simpel ist es.
Kofferbombentheater - ein begriff zum googlen.
gell, Wolfgang?
DW
Hier wieder die pc-Version:
@die Dame mit dem Bild des großen "Freiheitskämpfers"
Als Tourist unterstützt man ja auch die aufstrebenden Nationalökonomien in diesen Teilen der Welt.
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