Provinz Şanlıurfa Ein Toter bei Anschlag im Südosten der Türkei

Explosion in türkischer Stadt Viransehir.

(Foto: imago/Depo Photos)

Die Autobombe verletzte mindestens 15 Menschen. Sie wurde in der Nähe eines Gebäudes gezündet, in dem Mitarbeiter der Justiz untergebracht waren.

Bei einem Bombenanschlag im Südosten der Türkei soll mindestens ein Mensch ums Leben gekommen sein, 17 weitere wurden verletzt.

In der an Syrien grenzenden Provinz Şanlıurfa ist in der Stadt Viransehir nahe eines Häuserkomplexes für Richter und Staatsanwälte eine Autobombe gezündet worden. Das berichtet die türkische Nachrichtenagentur Dogan. Bei der Detonation sei mindestens eine Person getötet worden, berichtet Hurriyet Daily News unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz. Es soll sich dabei um ein dreijähriges Kind handeln. Rettungskräfte und Polizei seien zum Explosionsort in einem Wohngebiet für Behördenmitarbeiter geschickt worden.

Bilder zeigen eine Rauchwolke sowie Flammen vor einem mehrstöckigen Gebäude. Eine Menschentraube hat sich vor dem Anschlagsort gebildet. Der Landwirtschaftsminister Faruk Çelik hat den Opfern des Anschlags auf Twitter sein Beileid ausgesprochen und das Attentat verurteilt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein 18 bis 20 Jahre alter Mann ein mit Sprengstoff beladenes Auto vor dem Gebäude abgestellt haben. Die Bombe sei ferngezündet worden, so die Behörden.