Aus Protest gegen Ministerpräsident Somchai haben thailändische Regierungsgegner den Flughafen in Bangkok lahmgelegt.

Die seit Monaten andauernden Proteste gegen die thailändische Regierung haben am Dienstag einen neuen Höhepunkt erreicht.

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Randale in Thailand: Tausende Demonstranten besetzten den Flughafen in Bangkok. (© Foto: Reuters)

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Demonstranten besetzten das Abfertigungsgebäude des internationalen Flughafens in der Hauptstadt Bangkok. Sämtliche Starts wurden daraufhin abgesagt. Die Flughafenbehörde erklärte, Verhandlungen mit den Demonstranten seien erfolglos geblieben. Ankommende Flüge durften aber noch landen.

Die Demonstranten wollten verhindern, dass der umstrittene Ministerpräsidenten Somchai Wongsawat zurückkehrt, der am Mittwoch vom Apec-Gipfel in Peru wieder nach Thailand fliegen wollte. Die Sicherheitskräfte konnten die Demonstranten nicht daran hindern, in den Flughafen einzudringen.

Oppositionsführer Chamlong Srimuang bezeichnet die Aktion als Sieg. Sein außerparlamentarisches Bündnis PAD versucht seit Wochen, Ministerpräsident Somchai zum Rücktritt zu zwingen. Die Opposition sieht ihn als Marionette des früheren Premiers Thaksin Shinawatra, der wegen Amtsmissbrauch verurteilt worden war.

Ob deutsche Touristen von den Flugabsagen betroffen waren, blieb zunächst unklar. In Thailand ist derzeit Hauptreisesaison. Bereits im August hatten die Regierungsgegner die Flughäfen in den thailändischen Touristenzentren Phuket und Krabi mit Blockaden zwei Tage lang lahmgelegt.

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(AP/dpa/cag)