Die Ereignisse im Live-Ticker

Die Führungsriege der ägyptischen Regierungspartei NDP beugt sich offenbar dem Druck der Demonstranten - und tritt ab, darunter auch Mubaraks Sohn Gamal. Der Vater indes bleibt.

Am zwölften Tag der Proteste bleibt die Lage am Tahrir-Platz angespannt: Zwar verliefen die Nacht und der Morgen in Kairo ruhig, aber noch immer sind Tausende Menschen auf dem Platz versammelt, um weiterhin für den sofortigen Rücktritt des Präsidenten Hosni Mubarak zu demonstrieren. Gerüchte über eine Ausreise Mubaraks nach Deutschland halten sich hartnäckig. Der Druck von der Straße zeigt offenbar erste politische Wirkung: Die Führung der Regierungspartei NDP ist Medienberichten zufolge zurückgetreten, darunter auch Generalsekretär Safwat el-Scharif und Präsidentensohn Gamal Mubarak. Um den Rücktritt von Präsident Mubarak als Parteichef herrscht Verwirrung.

Anti-Mubarak Protesters Continue to Occupy Tahrir Square In Cairo Bild vergrößern

Warten auf den Machtwechsel: Auch am zwölften Tag der Proteste harren Regierungsgegner am Abend auf dem Tahrir-Platz in Kairo aus. (© Getty Images)

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07:59 Uhr

Tausende Menschen haben auch diese Nacht auf dem Tahir-Platz verbracht. In Kairo war es relativ ruhig, nur vereinzelt waren Schüsse zu hören.

08:28 Uhr

Die BCC berichtet unter Berufung auf US-Diplomatenkreise, dass es in den nächsten Tagen ein Treffen zwischen der ägyptischen Führung und der Opposition geben könnte. Möglicherweise will die Regierung noch dieses Wochenende zu Gesprächen einladen. Die Muslimbrüderschaft wird daran allerdings nicht teilnehmen.

08:33 Uhr

Offenbar hat es einen Anschlag auf eine Gaspipeline in Ägypten gegeben. Das berichtet das Staatsfernsehen. Die Leitung führe durch den Nord-Sinai und liefere Gas nach Israel. Anwohner berichten, es sei zu einer großen Explosion gekommen und es seien Flammen zu sehen.

09:08 Uhr

Die Muslimbrüderschaft will sich nun offenbar doch an den Gespräche mit der Regierung beteiligen. Das meldet die BBC.

09:13 Uhr

Der Kairoer Bürochef von al-Dschasira ist nach Angaben seines Arbeitgebers festgenommen worden. Ägyptische Sicherheitskräfte hätten Abdel Fattah Fajed sowie den Al-Dschasira-Journalisten Ahmed Jussef in Gewahrsam genommen. Am Freitag hatte der Sender mitgeteilt, sein Büro in Kairo sei von Unbekannten angegriffen worden, die die Ausrüstung zerstört hätten.

09:35 Uhr

Nach einem Bericht der "New York Times“ gibt es Überlegungen, Mubarak zu einer medizinischen Untersuchung nach Deutschland ausfliegen zu lassen. Dies sei Teil von Planungen der Führung um Vizepräsident Omar Suleiman, Mubarak einen würdigen Ausweg aus der Krise aufzuzeigen. Er würde demnach zu seinem üblichen Gesundheits-Checkup nach Deutschland fliegen und diesmal länger bleiben. Eine Bestätigung für solche Pläne gab es zunächst nicht. Eine andere Variante sei, dass der Präsident sich in sein Ferienhaus im Badeort Scharm el Scheich zurückziehe, schrieb die Zeitung weiter. Sie beruft sich dabei auf ungenannte US-Regierungsmitarbeiter.

10:28 Uhr

Zwei Oppositionsparteien haben das Gesprächsangebot der Regierung offenbar angenommen: Die al-Wafd and die al-Tajammu-Partei haben laut Berichten eines ägytischen TV-Sender zugesagt, mit der ägyptischen Führung über eine Verfassungsreform zu beraten.

11:22 Uhr

Hosni Mubarak hat sich mit Ministern seiner neuen Regierung getroffen. Der unter Druck stehende Präsident habe Regierungschef Ahmed Schafik, die Minister für Erdöl, Handel, Finanzen und für soziale Solidarität sowie den Gouverneur der Zentralbank getroffen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Mena. Zu den Themen der Gespräche wurden keine Angaben gemacht.

11:43 Uhr

Der US-Sender "Fox News" berichtet von einem angeblichen Anschlag auf Ägyptens Vizepräsident Omar Suleimann, der sich bereits kurz nach Suleimanns Ernennung am 29. Januar ereignet habe. Dabei sollen zwei Leibwächter des Vizepräsidenten getötet worden sein, berichtete der Sender unter Berufung auf Kreise der US-Regierung. Bislang gibt es allerdings keinerlei Bestätigung, aus dem Umfeld der ägyptischen Sicherheitskräfte wurde der Bericht jedoch dementiert.

12:22 Uhr

Die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz versuchen den Abzug der Soldaten zu verhindern. Rund 200 Regimegegner haben eine Sitzblockade errichtet, damit die Panzer den Platz nicht verlassen können.

12:52 Uhr

Mehrere deutsche Staatsangehörige sind nach einem Fernsehbericht während der Massenproteste in Ägypten vorübergehend festgenommen worden. Das berichtete das MDR-Magazin "Fakt" vorab am Samstag. Inzwischen sollen diese Personen, Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes und deutsche Studenten, wieder auf freiem Fuß sein. Als Grund für die Verhaftungen nenne das Papier Äußerungen des ägyptischen Vizepräsidenten Omar Suleiman sowie eine anti-westliche Berichterstattung staatlich kontrollierter Medien. Dies werde von einigen als "Freibrief für Jagd auf Ausländer“ verstanden.

13:05 Uhr

Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, wird die Kairoer Börse auch am Montag geschlossen bleiben. Zuerst hatte es geheißen, der Handel werde übermorgen wieder eröffnet.

13:21 Uhr

Anführer der Proteste in Kairo haben eigenen Angaben zufolge mit dem ägyptischen Ministerpräsidenten Ahmed Schafi über Möglichkeiten einer Absetzung von Präsident Hosni Mubarak gesprochen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dapd. Die Gespräche hätten dazu gedient, Verhandlungen über die Zukunft des Landes vorzubereiten, sagte der Aktivist Abdel-Rahman Jussef.

13:31 Uhr

Auch in anderen Ländern mobilisiert die Opposition gegen die Regierung: Im Jemen, einem der ärmsten arabischen Länder, sind in den vergangenen Tagen Zehntausende gegen die Regierung von Präsident Ali Abdullah Salih auf die Straße gegangen. Die USA warnen die jemenitische Opposition nun vor "provokanten Aktionen": Der nationale Dialog solle fortgeführt werden, fordert die US-Botschaft, alle Parteien sollten an den Verhandlungstisch zurückkehren.

13:38 Uhr

Während es auf dem Tahrir-Platz immer wieder zu kleineren Scharmützeln zwischen Mubarak-Anhängern und Demonstranten kommt, beruhigt sich das Leben an anderen Orten Kairos wieder etwas. Ein BBC-Reporter berichtet. "Die Geschäfte sind geöffnet und die Cafés sind voll mit Leuten, die über die Ereignissse der letzten Woche sprechen. Und sie sprechen viel freier und offener als sie es noch vor einer Woche gewagt hätten. Das Leben kehrt wieder zurück zur Normalität, aber nach den Protesten bedeutet 'normal' jetzt etwas anderes in Kairo."

13:43 Uhr

Wie al-Dschasira berichtet, ist die Lage für Journalisten in Kairo aber weiter gefährlich. Während es rund um den Tahrir-Platz noch relativ sicher ist, haben Gangs in einigen Außenbezirken von Kairo illegale Checkpoints errichtet, an denen Ausländer aus ihren Autos gezerrt werden. Ein Reporter des arabischen Senders wurde am Kairoer Flughafen festgenommen. Um seine Mitarbeiter zu schützen, veröffentlicht al-Dschasira nicht mehr die Namen derjenigen, die aus Ägypten berichten.

14:03 Uhr

Al-Dschasira und BBC berichten übereinstimmend, dass das Militär plant, Stacheldraht und Barrikaden rund um den Tahrir-Platz zu entfernen. Die Protestierer versuchen mit Sitzblockaden, die Armee daran zu hindern, denn sie fürchten, dann den Mubarak-Anhängern schutzlos ausgeliefert zu sein.

14:24 Uhr

Offenbar versucht die Armee jetzt, die Kontrolle über den Tahrir-Platz zu erlangen. Panzer wurden vor den Barrikaden in Stellung gebracht. "Sie wollen uns Angst machen , damit wir nach Hause gehen", sagte einer der Demonstranten der britischen BBC.

15:13 Uhr

US-Außenministerin Hillary Clinton hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor einem steinigen Weg zur Demokratie in Ägypten gewarnt: "Die Wirkung der Proteste kann auch wieder in ein weiteres autoritäres Regime zurückschlagen", so Clinton.

15:42 Uhr

Die Meldungen über den Anschlag auf Omar Suleiman sind offenbar falsch: "Es hat sich herausgestellt, dass die Meldungen von den ägyptischen Behörden dementiert wurden und nicht den Tatsachen entsprechen", sagt Oliver Rolofs, Sprecher der Münchner Sicherheitskonferenz.

16:13 Uhr

Proteste auch in Deutschland: Aus Solidarität mit ihren Landsleuten in Ägypten gehen in Dortmund etwa 350 Menschen auf die Straße. Unter dem Motto "Das Volk will den politischen Wechsel - Solidarität mit Ägypten und Tunesien" ziehen sie friedlich durch die Innenstadt. Nach Polizeiberichten verläuft der Aufzug wie geplant und ohne Störungen. Es würden sich Bürger ägyptischer Herkunft beteiligen.

16:41 Uhr

Angesichts der Unruhen in Ägypten erhöht die internationale Staatengemeinschaft ihren Druck auf Israel und Palästinenser, zu einer Lösung im Nahost-Konflikt zu kommen. Eine weitere Verzögerung der Wiederaufnahme von Verhandlungen würde sich "schädlich auf die Chancen für Frieden und Sicherheit in der Region" auswirken, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die UN, EU, USA und Russland nach einem Treffen des Nahost-Quartetts am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlichten. Die Verhandlungen über eine Zwei-Staaten Lösung sollten bis September 2011 abgeschlossen werden. Nach Berichten von BBC und dpa soll sich Präsident Mubarak mit Mitgliedern der neuen Regierung, darunter der Premier, der Finanz- sowie der Handelsminister, zu wirtschaftlichen Beratungen im Präsidentenpalast getroffen haben. Laut Handelsminister Samiha Fawzi Ibrahim seien die Exporte im Januar um 6 Prozent gesunken, es würde zusätzliche Lebensmittellieferungen geben.

16:51 Uhr

Die ägyptische Armee fordert die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz dazu auf, das Gelände zu räumen. General Hassan al-Rawini, Chef des Zentralkommandos für Kairo, spricht am späten Nachmittag zu den Demonstranten und fordert sie auf, nach Hause zu gehen, wie arabische Fernsehsender berichten. Die Demonstranten weigern sich, al-Rawini verlässt daraufhin wieder den Platz.

17:02 Uhr

Der Druck der Straße zeigt offenbar Wirkung: Der Sender al-Arabija berichtet, dass Präsident Mubarak sein Amt als Parteichef niederlegt. Mehrere ägyptische Medien melden außerdem, dass die gesamte Führungsriege der ägyptischen Regierungspartei NDP ihren Rücktritt erklärt habe, darunter Generalsekretär Safwat el-Scharif und auch Präsidentensohn Gamal Mubarak. Außerdem legen mit Sakarija Asmi und Mufid Schehab zwei weitere Getreue von Präsident Mubarak ihre Parteiämter nieder. Neuer Generalsekretär der Partei soll demnach Hossam Badrawi sein. Dieser gilt als Vertreter des liberalen Flügels. Nach BBC-Berichten sollen außerdem Mohamed Ragab und Mohammed Abdallah als stellvertretende Generalsekretäre sowie Magid Sharbini der neuen Führungsspitze angehören. Das ägyptische Staatsfernsehen dementiert laut BBC den Rücktritt von Präsident Mubarak. Er sei immer noch im Amt, heißt es dort.

17:59 Uhr

Unbekannte haben im Norden Ägyptens in einer leeren Kirche einen Sprengsatz gezündet. Verletzt wurde dabei nach Polizeiangaben niemand. Der Anschlag habe sich in der Stadt Rafah an der Grenze zum Gaza-Streifen ereignet, heißt es. Die Angreifer sollen außerdem ein Kreuz von einer Außenwand der Kirche entfernt haben. Die Täter seien entkommen, teilt die Polizei mit. Bislang bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Der Gouverneur von Nord-Sinai, Abdel Wahab Mabruk, sagte im staatlichen Fernsehen, es habe keine Explosion in der Kirche gegeben.

18:42 Uhr

Der ägyptische Nachrichtensender al-Arabija zieht seine Meldung zurück: Präsident Mubarak sei nicht vom Amt des Vorsitzenden der regierenden Partei NDP zurückgetreten. Aber genau darauf warten die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz - trotz des Rücktritts der NDP-Spitze. Einem BBC-Korrespondenten zufolge insistiert die Menge darauf, erst dann nach Hause zu gehen, wenn Mubarak selbst als Präsident zurückgetreten ist. Frank Wisner, dem US-Beauftragten für Ägypten zufolge, gebe es immer noch ein Gewaltrisiko im Land, aber die Entwicklungen gingen in eine vielversprechende Richtung, meldet Reuters. Wisner ist jedoch gegen einen sofortigen Rückzug Mubaraks. Dieser müsse im Amt bleiben, um für einen geordneten Übergang zu sorgen, so Wisner in einer Videoschaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz: "Die Rolle von Präsident Mubarak bleibt absolut entscheidend in den nächsten Tagen."

19:24 Uhr

Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou wird wegen der aktuellen Entwicklungen am Sonntag nicht wie geplant nach Ägypten reisen. Der Besuch werde stattfinden, "sobald sich die geeigneten Bedingungen ergeben", heißt es in einer offiziellen Erklärung. Papandreou hat nach einem Telefonat mit Ägyptens Präsident Mubarak, Vizepräsident Suleiman sowie US-Außenministern Clinton angekündigt, am Sonntag nach Kairo fliegen zu wollen. Dort wollte er nach eigenen Angaben "eine Nachricht an Mubarak übermitteln". Griechenland pflegt traditionell gute Beziehungen zu allen arabischen Staaten.

20:13 Uhr

Maged Boutros, Mitglied der Regierungspartei NDP, sagt gegenüber BBC World News: "Wir sind in einer Krise. Wir haben Fehler gemacht ... aber wir werden das sinkende Schiff nicht verlassen." Von den Rücktritten der führenden NDP-Politiker zeigen sich die Demonstranten unbeeindruckt. Sie wollen erst zusammenpacken und nach Hause gehen, wenn auch Mubarak zurückgetreten ist, meldet die BBC.

21:14 Uhr

Kritik am Nahost-Quartett: Die Palästinensische Autonomiebehörde moniert, die UN, die EU, die USA und Russland hätten es versäumt, Israels Siedlungspolitik klar entgegenzutreten. Das Nahost-Quartett müsse hier klarer Position beziehen, "sodass wir an den Verhandlungstisch zurückkehren können", sagte Sprecher Nabil Abu Rudeineh in Ramallah. Die Palästinenser wollen erst dann wieder über einen Frieden verhandeln, wenn die Israelis ihren Siedlungsbau im Westjordanland und in Ost-Jerusalem stoppen. Dazu ist Israel nicht bereit.

21:32 Uhr

Die USA distanzieren sich von den Äußerungen ihres Sondergesandten für Ägypten. Frank Wisner hatte sich für einen vorläufigen Verbleib von Präsident Mubarak an der Macht ausgesprochen. Die Äußerungen von Wisner "betreffen nur ihn selbst, nicht die US-Regierung", so ein ranghoher Vertreter der US-Regierung. Ein anderer US-Regierungsvertreter, Mitglied der Delegation von US-Außenministerin Hillary Clinton, meint: "Frank Wisner hat sich als Privatmann geäußert, als Analytiker, nicht als ein Vertreter der amerikanischen Regierung".

21:44 Uhr

Auf dem Tahrir-Platz schließen sich ägyptische Prominente den Demonstranten an, darunter der britisch-ägyptische Schauspieler Khalid Abdalla. Der BBC zufolge soll die Armee am nördlichen Ende des Platzes Stacheldraht vor den Demonstranten aufgebaut haben. Ebenso sind offenbar weitere Panzer aufgefahren. Nach den Demonstrationen in Tunesien und Ägypten regt sich auch in Saudi-Arabien Widerstand - wo Proteste gegen die Regierung äußerst selten sind. In der Hauptstadt Riad forderten etwa 40 Frauen vor dem Innenministerium die Freilassung von Gefangenen. Die Häftlinge würden ohne Gerichtsverfahren festgehalten, sagen Aktivisten. Den Frauen standen zahlreiche Polizisten gegenüber, die aber nicht eingriffen.

23:06 Uhr

Der israelische Präsident Schimon Peres würdigt den ägyptischen Staatschef Husni Mubarak für dessen Beitrag zum Frieden zwischen den beiden Ländern. Mubarak habe sowohl arabische als auch israelische Leben gerettet, indem er einen Krieg im Nahen Osten verhindert habe, sagt Peres in Jerusalem zu Mitgliedern des Europäischen Parlaments. Mubaraks Beitrag zum Frieden werde niemals vergessen. Gleichzeitig warnt Peres, ein Rücktritt Mubaraks könnte dazu führen, dass die oppositionelle Muslimbruderschaft in Ägypten an die Macht käme. Die fundamentalistische Gruppe würde nicht zum Frieden beitragen, sagt er. Die ägyptische Zentralbank erwartet nach den Protesten im Land negative Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die Tourismus-Industrie und die ausländischen Investitionen würden unter der Krise sicher leiden, sagt Zentralbank-Gouverneur Faruk al-Okdah im staatlichen Fernsehen.

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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/dapd/AP/joku/olkl)