Die US-Regierung zieht Konsequenzen aus dem Skandal um die Söldner-Truppe Blackwater. Die Privat-Soldaten dürfen weiterhin schießen - aber nur noch gezielt.
US-Außenministerin Condoleezza Rice hat in Folge des Blackwater-Skandals die Vorschriften für private Sicherheitsdienste im Irak verschärft. Sie ordnete am Dienstag eine ganze Reihe von Maßnahmen an, um die Arbeit der Sicherheitsleute besser kontrollieren zu können.
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In Diensten von Blackwater: ein Contractor im Irak (© Foto: AP)
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Insbesondere wurde der Einsatz von Schusswaffen genauer geregelt, wie das Außenministerium mitteilte. Es dürfe nur gezielt geschossen werden - und nur mit Rücksicht auf die Sicherheit unschuldiger Passanten.
Die Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste müssten außerdem besser ausgebildet werden, etwa im Umgang mit anderen Kulturen, und sich künftig enger mit dem US-Militär absprechen. Außerdem sollen mehr arabisch-sprechende Wachleute eingestellt werden.
Rice stützte ihre Anordnungen auf Empfehlungen einer Expertenkommission, die nach dem Zwischenfall vom 16. September eingerichtet wurde.
Damals starben in Bagdad mindestens 17 Iraker bei einer Schießerei, in die Blackwater-Mitarbeiter verwickelt waren. Der Vorfall löste Zorn in der Bevölkerung und eine Grundsatzdiskussion über die Rolle der Sicherheitsdienste im Irak aus.
(Reuters/odg)
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dass seinen Bürger vorschreiben muss, wann sie Schusswaffen gebrauchen dürfen. Unfassbar, denn ein vernünftiger Mensch sollte es am besten wissen, aber seit wann ist Krieg spielen vernünftig? Auf DMAX kommt regelmäßig eine Sendung über eine Gruppe amerikanischer Soldaten, die wieder einmal verdeutlicht, wie arrogant und dumm sie sich verhalten. Kaum einen Fuß auf das fremde Land gesetzt, schon waren die Vorurteile ihre liebsten Begleiter. Selbst neugierige Kinder werden als Gefahr und Terrorist gestempelt. Paranoia ist wie ein Affe auf der Schulter jedes Soldaten, der liebend gerne jeden möglichen Bürger/ Terroristen mit Kugeln beschenken würde. Sie müssen einfach schuldig sein, sonst würden die doch längst abhauen?!! Welch primitive aber nicht desto trotz extrem gefährliche Logik.
heisst direkt ins Herz? Hat Frau Rice bei der Gelegenheit auch die maximale Entschädigungsumme, die für eine Einheit irakisches Leben bezahlt wird, den neuen Modaliäten angepasst und abgesenkt?
"Es dürfe nur gezielt geschossen werden - und nur mit Rücksicht auf die Sicherheit unschuldiger Passanten."
...da musste ich jetzt schon laut loslachen! Jetzt wurde der Schusswaffengebrauch also "streng" geregelt. Bedarf es also erst einer Anordnung in der steht, dass man nicht einfach jeden Passanten der einem nicht in den Kram passt, abschlachten darf?? So viel gesunden Menschenverstand hätte ich selbst von den Amerikanern erwartet - unglaublich!
sollten sich wie jeder andere schmierige Großkonzern mal eine anständige PR Agentur zulegen.
"ab jetzt darf nur noch gezielt geschossen werden.."
Im Umkehrschluss durfte vorher nur 1 Magazin auf die Menge verschossen werden.
Wenn man die "neuen" Regeln so liest, muss man schwer davon ausgehen,das ausschliesslich bewaffnete Primaten dort unten Dienst bei Blackwater schieben.