Posen wie der Präsident
Von Antonie Rietzschel

Eine abgesperrte Straße in St. Petersburg, ein einsamer Präsident: Wladimir Putin hat einen Trauermarsch abgehalten für seinen "Mentor", den Judo-Trainer aus seiner Kindheit. Nach der Aktion erntete er Spott im Internet. 

Allein in St. Petersburg: Mit einem einsamen Trauermarsch durch eine abgesperrte Straße von St. Petersburg hat Russlands Präsident Wladimir Putin beißenden Spott in zahlreichen Blogs auf sich gezogen. Zuvor war Putins Judo-Trainer aus Kindheits- und Jugendtagen beigesetzt worden. Nachdem der Kremlchef Abschied von seinem "aufmerksamen Mentor" genommen hatte, schickte er die auf ihn wartende Limousine weg und lief allein durch eine breite Straße seiner Heimatstadt. Verfolgt wurde er von Personenschützern und einem Kamerateam.

Bild: AFP

9. August 2013, 21:13 2013-08-09 21:13:08  © Süddeutsche.de/anri/segi/joku

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