Sudans Staatschef al-Baschir nimmt doch nicht am OIC-Treffen in Istanbul teil, der Irak verabschiedet ein überfälliges Wahlgesetz und eine Umfrage belegt, wie ambivalent die Deutschen die Wende 1989 sehen.
Der wegen Kriegsverbrechen in der sudanesischen Krisenregion Darfur mit internationalem Haftbefehl gesuchte Staatspräsident Omar al-Baschir hat eine für Sonntag geplante Türkei-Reise nach internationaler Kritik abgesagt. Al-Baschir sei nicht wie geplant in Istanbul eingetroffen und werde nicht mehr zu einem Wirtschaftsgipfel der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) erwartet, berichteten türkische Medien am Sonntag.
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Ein Soldat der Nationalen Volksarmee (NVA), rechts, beaufsichtigt einen Bauarbeiter 1961 beim Bau der Berliner Mauer. (© Foto: AP)
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Unterdessen wies der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan am Sonntag Schuldvorwürfe gegen Al-Baschir zurück. "Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen", erklärte Erdogan. In den vergangenen Tagen haben mehrere türkische Politiker Forderungen nach einer Festnahme des sudanesischen Präsidenten zurückgewiesen. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hatte im März einen Haftbefehl gegen Al-Baschir ausgestellt. Ihm werden wegen seines Vorgehens in Darfur Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Insgesamt haben die Kämpfe zwischen arabischen Milizen und afrikanischen Rebellen in Darfur seit 2003 mindestens 200.000 Menschen das Leben gekostet, mehr als 2,5 Millionen wurden vertrieben.
Überfälliges Wahlgesetz im Irak verabschiedet
Das irakische Parlament hat am Sonntag das lange überfällige Wahlgesetz verabschiedet und damit den Weg zu Parlamentswahlen im Januar freigemacht. Streitpunkt war zuletzt der Status der nordirakischen Stadt Kirkuk. Die Kurden hatten verlangt, dass die ölreiche Stadt ihrem halbautonomen Gebiet im Norden des Landes zugeschlagen wird. Dagegen wehren sich arabische und turkmenische Einwohner. Im Parlament wurde dazu ein Kompromiss formuliert, der eine Entscheidung darüber zum jetzigen Zeitpunkt vermeidet. Der Streit hatte den Wahltermin am 16. Januar gefährdet.
Jeder Achte will die Mauer zurück
Fast 80 Prozent der Deutschen sehen im Mauerfall vor 20 Jahren einen Glücksfall der deutschen Geschichte. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Leipziger Instituts für Marktforschung für die Leipziger Volkszeitung. Die Bewertung ist dabei mit 80 Prozent Zustimmung im Osten und 79 Prozent im Westen gesamtdeutsch fast einheitlich. Zwei Drittel der Befragten gaben zudem an, die Einheit sei aus ihrer Sicht gut gelungen.
Allerdings sagten zwölf Prozent der Befragten und damit fast jeder achte, die Mauer sollte schnell wieder errichtet werden. Auch hier waren die Prozentsätze mit 13 Prozent im Osten und zwölf Prozent im Westen fast einheitlich. Weitere neun Prozent wollten dazu keine Meinung äußern. Auch sagten 25 Prozent der Ostdeutschen und 28 Prozent der Westdeutschen, die Menschen im jeweils anderen Teil Deutschlands seien ihnen fremd geblieben. Befragt wurden Ende Oktober 1008 repräsentativ ausgewählte Erwachsene aus dem gesamten Bundesgebiet.
Terrorwarnungen: De Maizière fordert Zurückhaltung
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) mahnt zu Zurückhaltung im Umgang mit Warnungen vor Anschlägen radikalislamischen Terroristen in Deutschland. Er halte es nicht für sinnvoll, jede Woche öffentlich eine Art Lagebericht über die terroristische Bedrohung abzugeben, sagte de Maizière der Bild am Sonntag. "Das könnte sogar im Interesse derjenigen sein, die solche Drohungen abgeben". Die Gefahr von Anschlägen bestehe allerdings. "Denken Sie nur daran, dass der Bundestag im Dezember über die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes entscheiden muss", sagte der neue Innenminister.
Einigung auf Koalitionsregierung im Libanon
Fünf Monate nach der Parlamentswahl im Libanon zeichnet sich nach zähen Verhandlungen jetzt die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit ab. Die pro-syrische Opposition unter Führung der radikalislamischen Hisbollah erklärte am Samstag, sie sei bereit, in einer Koalitionsregierung unter Leitung des vom Westen unterstützten designierten Ministerpräsidenten Saad Hariri mitzuarbeiten. Aus dessen Umfeld verlautete, dass das Koalitionsabkommen im Prinzip stehe.
Man warte nun auf die Vorschläge der Opposition zur Besetzung der Kabinettsposten. "Sobald wir alle Namen haben, wird das Kabinett bekanntgegeben", hieß es im Umfeld Hariris. Nach unbestätigten Berichten soll die Regierung sehr rasch gebildet werden. Die schiitische Hisbollah erklärte in einer Mitteilung, sie hoffe, dass das Land von dieser Regierung der nationalen Einheit profitieren werde. Hariri gehört der pro-westlichen Koalition an, die als Siegerin aus der Wahl im Juni hervorgegangen war. Er hatte bislang erfolglos versucht, eine Koalitionsregierung auf die Beine zu stellen.
Dalai Lama besucht Kloster nahe China
Zum Ärger Chinas hat der Dalai Lama am Sonntag eine mit Indien umstrittene Grenzregion im Himalaya besucht. Tausende jubelnde Anhänger begrüßten das geistliche Oberhaupt der Tibeter, das mit dem Hubschrauber in die Buddhisten-Enklave Tawang im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh gereist war. Der Dalai Lama eröffnete ein Museum in dem 400 Jahre alten Kloster in Tawang, das im Zentrum der Grenzstreitigkeiten zwischen Indien und China liegt. Der Dalai Lama wies die Kritik aus Peking an seiner Reise zurück: "Mein Besuch hier ist unpolitisch", betonte er vor Journalisten. "Es sieht China ziemlich ähnlich, die Kampagne gegen mich zu verschärfen, wohin ich auch immer gehe."
Die Führung in Peking wirft dem Dalai Lama vor, die Unabhängigkeit Tibets anzustreben. Er selbst spricht sich für eine größere Autonomie der Region aus. Der Dalai Lama war 1959 nach einem gescheiterten Aufstand gegen die chinesischen Machthaber ins indische Exil geflohen. Dabei hatte er auch in Tawang Halt gemacht, wo das Volk der Monpa dem tibetanischen Buddhismus angehört und eine dem Tibetischen ähnliche Sprache spricht.
Dresdner Synagoge mit Hakenkreuzen beschmiert
Unmittelbar vor dem Jahrestag der Judenpogrome am 9. November 1939 ist die Neue Synagoge am Dresdner Terrassenufer mit fremdenfeindlichen Symbolen beschmiert worden. Die Polizei in Dresden bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des MDR. Demnach wurden an der Außenmauer des Gebäudes auf einer Länge von fast zehn Meter unter anderem Hakenkreuze angebracht. Der Staatsschutz ermittelt. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Sachsen, Heinz-Joachim Aris, zeigte sich im MDR entsetzt, dass eine solche Tat vor dem Jahrestag der Pogromnacht in Deutschland möglich war.
Bei den Judenpogromen 1938 wurden 200 Synagogen, Friedhöfe sowie Tausende Wohn- und Geschäftshäuser von Juden zerstört, 30.000 Menschen wurden verhaftet, mindestens 91 allein in der Nacht ermordet. Die Pogrome waren ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zum organisierten Massenmord an den Juden im Dritten Reich.
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(AP)
Die Ärzte in München
die in Arabien nicht 200.000 (schlimm wäre es, aber wahrscheinlich eine Polit-Massacre als Tatsache, iw Damals im östlichen Arabien mit Atum-Waffen und Chemiefabriken auf Trailern) sondern fast 2.000.000 auf dem Gewissen haben... Ja sie geneißen die kalifornische Sonne... So ist es.!? Das ist das Schizophrene dieser Welt... Hoffentlich wird man uns dann die Massengräber in Kürze präsentieren, aber hoffentlich nicht wie 2004 im östlichen Arabien... Ach übrigens, die EMBEDDED YELLOW, BROWN PRESS has forgotten diese Lies... Man verschweigt auch, daß Sudan z.Z. dicke Verträge mit den Chinesen unterschreibt und zwar zwecks Ölförderung dort unten... Kann es sein das diese dem Ekson-Mobile, Unocal, B-P, FINA, TOTAL mißfällt!? Ich gehe davon aus... Wenn Baschir ein Diktätor ist, was ist denn der Saudischer Vasall... Nun...
Eines freut mich sehr... Nämmlich... Daß man mit seinem Beispieldemokraten R.T. Erdogan 180° diametral geteilter meinung ist... Aber sie waren zu allen Zeiten geteilter Meinung, nur sie haben sich gegenseitig gebraucht und zwar VSA, EU und die Vasallen R.T. Erdogan, Sarkaschwilli, Maliki, Dalaphani etc... Nun scheint wie gesagt der "Türkischer" Einer eine Kehrtwende einzulegen und zwar... Leset da oben selber, bitt... Ich zittiere trotzdem: "...Unterdessen wies der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan am Sonntag Schuldvorwürfe gegen Al-Baschir zurück. "Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen", erklärte Erdogan..." Ich hoffe, daß sein Eu-Beauftragter, ein glühender Möchtegern Allah-Frevler, demnächt seinen EU-Kollegen gegenüber erklären kann... Natürlich kann es sein, daß hier wieder ein Spiel im Spiel drin ist und man seinem Vasall in der Türkei etwas freier Hand mit seinen Ansichten gewährt, um nur ihn bei den aufgebrachten Türken zu profilieren... Nach den UMFRAGEN WÜRDE ER NÄMLICH NICHT DIE NÄCHSTE REGIERUNG DORT UNTEN STELLEN KÖNNEN... Das wäre für seinen Gönner die schlimmste Katastrophe überhaupt... Denn der Vasall hat seinen Zweck noch nicht erfüllt... Man hat mit ihm noch viel vor... Wahrscheinlich hat er aber den Braten gerochen und geht auf Konfrontation mit seinen ehemaligen Gönnern... Ach übrigens... Dieser Despot hat z.Z. auch mit Billigung seiner Gönner Dutzende Prof., Journalisten, Bürger und Soldaten einkerkern lassen... Das wird weiterhin in westlichen Medien verschwiegen... Mal sehen...
Erdogan bestätigt wiedermal das was jeder weiß der es wissen will - er ist und bleibt ein Islamist dessen Ziel die Reislamisierung der Türkei, osmanische Großmannsgelüste und die schleichende Machtergreifung (Islamisierung) Europas ist.
Es gibt dafür mittlerweile schon fast unzählige Beweise/Zitate/Aussagen/Handlungen von ihm. Nur ein Mensch mit totaler linksideologischer Verblendung/Ignoranz vermag nicht zu erkennen, daß es sich bei Erdogan so offensichtlich wie Kloßbrühe um einen Wolf im Schafspelz handelt.
Wie lange noch wollen unsere verkommenen Politeliten/Medien diesem Mann die Stange halten, der all unsere Werte mit Füssen tritt!?
Ja,was hören wir den da von unserem EU Kandidat Türkei . Beim Treffen OIC Treffen in Istanbul hätte Al-Baschir dabei sein sollen und da sagt der türkische Ministerpräsidend ;O-Ton Erdogan" Ein Muslime kann keinen Völkermord begehen."Seine Aussagen in letzter Zeit auch zu Achmanid (Iranspräsident) sind mehr wie verwunderlich.ich frage mich ob der wirklich noch die Türkei repräsdiert,oder schon ein Islamist der üblen Sorte ist.
So, so, ein Moslem kann keinen Völkermord begehen. Na dann hoffen wir mal, dass die Geschichte nicht umgeschrieben werden muss, wenn herauskommt, dass AH oder JS oder MTD womöglich Moslems waren.
Erdogan ist einfach dumm!!!!!!!!!