Kurz nach dem Anschlag auf zwei britische Soldaten ist in Nordirland ein Polizist erschossen worden. Eine Splittergruppe der IRA bekennt sich zum Mord.
Nordirland wird von einem zweiten hinterhältigen Mord an Sicherheitskräften binnen 48 Stunden erschüttert. Fahnder suchten mit Hochdruck nach den Mördern eines nordirischen Polizisten, der am Montagabend in der Nähe einer Schule in Craigavon in der Grafschaft Armagh erschossen worden war.
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Polizei in Alarmbereitschaft: In Craigavon in der Grafschaft Armagh wurde ein Polizist erschossen. (© Foto: dpa)
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Zu der Tat bekannte sich eine Splittergruppe der ehemaligen Terrororganisation Irisch-Republikanische Armee (IRA): "So lange sich Großbritannien in Irland einmischt, werden diese Attacken weitergehen", hieß es nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA in einer codierten Botschaft der "Continuity IRA".
Zu dem Anschlag auf eine Kaserne 48 Stunden zuvor, bei der zwei britische Soldaten getötet worden waren, hatte sich mit der "Real IRA" eine andere Splittergruppe der IRA bekannt. Es war der erste Mordanschlag auf einen Polizisten seit zwölf Jahren.
Die Polizei appellierte besonders an die katholische Bevölkerung in Nordirland, Hinweise auf die Täter zu liefern.
Kopfschuss aus nächster Nähe
Der Polizist war wegen eines Notrufs in die Gegend gefahren, die als Hochburg republikanischer Katholiken gilt, wie Polizeichef Hugh Orde erklärte. Der Polizist habe anderen Polizisten Rückendeckung gegeben, als er in seinem Wagen aus nächster Nähe mit einem Kopfschuss getötet wurde.
Vertreter der nordirischen Polizeiaufsicht und Politiker zeigten sich besorgt: "Es handelt sich um eine ernste Situation", sagte Basil McCrea von der nordirischen Polizeiaufsicht.
Protestantische Politiker riefen ihre Anhänger auf, keine Vergeltungsangriffe auf Katholiken zu verüben. Die katholische Politikerin Dolores Kelly warnte vor einer neuen Spirale der Gewalt.
"Wir starren in einen Abgrund", sagte Kelly, die einem gemeinsam aus Katholiken und Protestanten besetzten Gremium angehört, das die Polizei kontrolliert.
Im Nordirlandkonflikt zwischen pro-britischen Protestanten und republikanischen Katholiken, kamen seit den sechziger Jahren mehr als 3500 Menschen ums Leben. Der Anschlag auf die Kaserne am Wochenende war der erste seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens vor elf Jahren.
(AP/dpa/gdo/odg)
Bundespräsident Gauck
Die mit den Sozis in Spanien verbandelten ETA-Mörder haben von ihren "Verbindungsleuten" bei der PNV und der PSOE Ruhepause in Spanien verordnet bekommen. Da toben sie sich nun bei ihren Freunden der ehemaligen IRA aus. Alles die selbe Quelle. Der linke Nationalismus und der ewige "Kampf gegen den Faschismus" dieser wenigen ewiggestrigen Verblendeten. Arm im Geiste machen sie immer noch Geld durch Erpressung und Raub, leben ansonsten in der Karibik und in Venezuela. Solange das Sozi-Regime in Spanien ihnen Schutz, Reisefreiheit und Unterschlupf gewährt, wird das Morden auch nicht aufhören.
Jetzt fangen sie wieder an diese Spinner von Religionsfront. Zuviel Hormone und kein Hirn ???