Auch im Superwahljahr nutzen die Parteien den Aschermittwoch, um verbale Breitseiten gegen die Gegner abzufeuern. CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer in Passau und SPD-Europapolitiker Martin Schulz in Vilshofen - hier in der Live-Ticker-Nachlese.
Der Aschermittwoch ist für alle Parteien traditionell Anlass, zum Angriff auf den politischen Gegner zu blasen - im Superwahljahr 2009 in ganz besonderem Maße. Meist auf bierseligen Veranstaltungen bejubeln die eigenen Anhänger ihre Parteioberen für Reden, die gewöhnlich starker Tobak sind. Zentrum ist dabei Niederbayern, wohin jährlich Tausende pilgern, um die Breitseiten gegen die politische Konkurrenz mitzuerleben.
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Horst Seehofer hat in Passau zum ersten Mal als Ministerpräsident den politischen Aschermittwoch seiner Partei bestritten. (© Foto: ddp)
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In diesem Jahr spricht Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer zum ersten Mal in Passau. Er hat bereits gestern Großes angekündigt. In Vilshofen vertritt der SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Martin Schulz, seine Partei. Birgit Kruse in Passau und Bernd Oswald in Vilshofen begleiten das Geschehen im sueddeutsche.de-Liveticker.
Die Nuba: Leni Riefenstahls Bilder machten sie einst bekannt. Heute sucht das Volk aus Sudan Schutz in Höhlen und Felsspalten – vor den Bomben des Regimes in Khartum. Ein Frontbericht. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/gba)
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Politiker und ihre Pannen
Dann verrät er, warum er sich für Ilse Aigner als seine Nachfolgerin im Bundeskabinett entschieden hat. Er habe sich an der RTL-Serie "Bauer sucht Frau" orientiert, sagt er. "Ich habe mir gedacht, die Bauern kriegen eine Frau."
Hier zeigt Herr Seehofer einmal mehr sein wahres Gesicht. Auch wenn ich selbst nicht überzeugt bin von Frau Aigner als Landwirtschaftsministerin, so eine Behandlung hat niemand von seinem Chef verdient, erst Recht nicht im Scherz.
Es zeigt das Niveau auf dem Herr Seehofer sich bewegt: frauenverachtend und bauernverachtend.
Was muss dieser Mann für ein Menschenbild haben, wenn er meint damit Punkten zu können?
Da wird alljährlich geprotzt und gesoffen und wen interessierts denn wirklich? 5000 Besucher werden da bei der CSU geschätzt und dabei handelt es sich um organisierte Busfahrten von CSU Mittglieder, die von überall her gekarrt werden. Hauptsache, die Besucherzahlen lassen im Fernsehen eine gewisse Größe vermitteln.
Diese Veranstaltungen sollten wir auf dem geschichtlichen Müllplatz entsorgen.
Wir Menschen benötigen ernsthafte Lösungen und keine dumpfe Bierzeltrhetorik.
... "verarmleuchtern" die Wähler. Mehr sag ich nicht!
Allen voran das "Kreuz des Südens" aus dem Raum IN.
jaaa eeeehh......... sog i do ...... ze fünferl eehhhh, hihi ... *puuh, shcnarf*
Heute ist der höchste Feiertag für Dampfplauderer und Schaumschläger.
Paging