Oskar Lafontaine, Reuters

Auch Linken-Chef Oskar Lafontaine holte in der zweiten Beobachtungsphase auf. Auf dem Parteitag hielt er nach Ansicht des VRdS noch eine "sehr mäßige" Rede, las viel von seinem Manuskript ab und hatte wenig Blickkontakt zum Publikum. In der zweiten Phase, während der Wahlkundgebungen, zeigte er seine rhetorischen Stärken: Er sprach frei, kämpferisch, inhaltlich verständlich und setzte politische Teilaspekte in größere Zusammenhänge. Allerdings, meint Vazrik Bazil, lauere bei Lafontaine immer die "Gefahr von Demagogien".

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10. September 2009, 12:58 2009-09-10 12:58:00