China warnt Schweiz wegen Aufnahme von Uiguren

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China hat die geplante Aufnahme von zwei Uiguren mit chinesischer Staatsbürgerschaft aus dem umstrittenen US-Gefangenenlager Guantanamo in der Schweiz scharf kritisiert. Die Entscheidung werde den Beziehungen zwischen Peking und Bern "sicherlich" schaden, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Ma Zhaoxu, an diesem Donnerstag. Die chinesische Regierung hatte gefordert, die beiden Muslime in ihre Heimat zu überstellen.

Die Schweizer Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf begründete die Aufnahme mit humanitären Erwägungen. Peking betrachtet die Uiguren als islamistische Aufständische, weshalb ihnen in China Folter drohen könnte. Die beiden Brüder hatten vier Jahre ohne Anklage in Guantanamo verbracht. Im Januar nahm die Schweiz bereits einen aus Usbekistan stammenden Gefangenen auf.

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