Einen Tag nach einem Selbstmordanschlag auf schiitische Gläubige in Pakistan ist die Zahl der Todesopfer auf 65 gestiegen. Polizeisprecher Mohammed Sultan erklärte, mehrere der 150 Verletzten seien in der Nacht gestorben. Die Schiiten riefen einen Trauertag aus. Alle Schulen blieben geschlossen. Zu dem Selbstmordanschlag in der Stadt Quetta bekannten sich die Taliban.

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Innenminister Rehman Mali erklärte, die Taliban,  Al-Kaida und die verbotene Organisation Lashkar-e-Jhangvi arbeiteten zusammen, um Pakistan zu destabilisieren. "Sie sind Ungläubige", sagte er vor Journalisten in Islamabad.

Anführer der Schiiten machten die Regierung für die Todesopfer verantwortlich und erklärten, die Sicherheitskräfte hätten die Gläubigen nicht ausreichend geschützt. Schiiten machen nach Schätzungen etwa 20 Prozent der mehrheitlich sunnitischen Bevölkerung in Pakistan aus.

(AP)

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(sueddeutsche.de/dpa/holz/jab/cgr)