Kurzmeldungen im Überblick

Eine Buchhandlung unter Polizeischutz: Während der britische Ex-Premier Tony Blair drinnen seine Memoiren signiert, prallen draußen Kriegsgegner und Polizisten aufeinander.

Rund 200 Kriegsgegner haben den früheren britischen Premierminister Tony Blair vor der ersten Signierstunde für seine Memoiren mit Protesten empfangen. Die Demonstranten warfen einen Schuh und Eier nach Blair, als dieser an einer Buchhandlung in der irischen Hauptstadt Dublin eintraf. Er wurde aber nicht getroffen. Auf dem Dach eines Wagens aus Blairs Konvoi landete ein Flip-Flop.

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Chaos vor der Buchhandlung: Dubliner Polizisten und Anti-Blair-Demonstranten im Clinch. (© AFP)

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Als der Ex-Premierminister den Buchladen nach rund zwei Stunden verließ, flogen erneut Eier. Mehrere Demonstranten lieferten sich ein Handgemenge mit der Polizei, mindestens zwei Personen wurden festgenommen.

Die Demonstranten werfen Blair die Beteiligung Großbritanniens am Einmarsch im Irak im Jahr 2003 vor. Sie riefen Sprechchöre wie "Tony Blair - Kriegsverbrecher" und hielten Plakate in die Luft mit Sprüchen wie "Blair hat gelogen, Millionen sind gestorben" und "Sperrt ihn wegen Völkermords ein". Als sich einige der Kriegsgegner Blair nähern wollten, wurden sie von der Polizei weggedrängt. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass "ein paar" Demonstranten festgenommen wurden. Genauere Angaben zu der Zahl der Festnahmen machte der Sprecher nicht.

Auch an der Ladentür herrschten strenge Sicherheitsvorkehrungen. Besucher mussten ihre Taschen und Mobiltelefone abgeben, bevor sie die Buchhandlung betreten durften. Blair hat für A Journey vier Millionen Pfund (4,7 Millionen Euro) im Voraus erhalten.

Die US-Sicherheitsfirma Blackwater agiert unter falschen Namen und in Pakistan steigt nach einem Anschlag der Taliban die Zahl der Todesopfer. Lesen Sie auf den kommenden Seiten weitere Kurzmeldungen im Überblick.

(dapd/AFP)

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