Politik kompakt Viele Tote bei Kämpfen im pakistanischen Grenzgebiet

An der Grenze zu Afghanistan haben sich pakistanische Sicherheitskräfte und radikal-islamische Aufständische ein schweres Gefecht geliefert. Dabei sind laut Sicherheitskreisen mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.

Kurzmeldungen im Überblick

Bei einem schweren Gefecht im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind mindestens zehn Regierungssoldaten und 25 radikal-islamische Aufständische getötet worden.

Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, wurden bei den Kämpfen im Stammesgebiet Kurram mehr als 30 Sicherheitskräfte verletzt. Den Angaben zufolge hatte das pakistanische Militär Stellungen der Aufständischen angegriffen, die den Beschuss erwiderten. Die Region gilt als Hochburg der Taliban und anderer extremistischer Gruppen.

Die pakistanischen Streitkräfte hatten im Juli eine Offensive in der Region gestartet und einen Monat später ihren Sieg erklärt. Allerdings halten die Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Extremisten in der Region an.

(dpa/dapd)

Die Staats- und Regierungschefs der EU äußern "ernste und wachsende Bedenken" gegen das iranische Atomprogramm, der Abriss des Bahnhof-Südflügels in Stuttgart provoziert neue Proteste und der senegalesische Oppositionsführer Alioune Tine ist aus der Haft entlassen worden. Lesen Sie auf den folgenden Seiten weitere Meldungen.