Blockade für Barack Obamas Finanzmarktreform: Die US-Republikaner lehnen einen Kompromissvorschlag ab. Kurzmeldungen im Überblick

Die in den USA geplante überparteiliche Finanzmarktreform ist ins Stocken geraten. Führende Republikaner im US-Senat lehnten nach monatelangen Debatten einen Kompromissvorschlag des demokratischen Vorsitzenden des Bankenausschusses der Kammer, Christopher Dodd, zur Verbraucherschutzbehörde für Finanzprodukte ab, wie aus Kreisen verlautete. Die republikanischen Senatoren Richard Shelby und Bob Corker hätten am Wochenende Einwände gegen die Machtbefugnisse der geplanten Behörde vorgebracht.

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Streitpunkt von Barack Obamas Finanzmarktreform ist die Einführung einer Verbraucherschutzbehörde. (© Foto: AFP)

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Die Finanzmarktreform zählt zu den wichtigsten innenpolitischen Vorhaben von Präsident Barack Obama. Die US-Regierung beharrt auf einer Verbraucherschutzbehörde. Sie soll die Bürger vor überzogenen Hypotheken- und Kreditkartenforderungen bewahren. Die Republikaner und die Finanzbranche sind gegen eine solche Behörde. Shelby, der Bankenexperte der Republikaner, hatte am Donnerstag noch gesagt, dass die Finanzmarktreform zu 90 Prozent stehe. Letzter Streitpunkt sei die Einrichtung der Verbraucherschutzbehörde.

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