Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Bombenbastlers aus der rechtsextremen Szene hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Das Landeskriminalamt beobachtet nun gezielt Angehörige der rechten Szene. In Dortmund verbot die Polizei am Donnerstag einen Aufzug von rund 1000 Rechtsextremisten und 10.0000 Gegendemonstranten zum Antikriegstag an diesem Wochenende. "Wir haben die Befürchtung, dass Menschen durch Sprengstoffkörper erheblich verletzt werden", sagte ein Polizeisprecher. "Dieses Risiko wollen wir nicht eingehen." Auslöser sind Ermittlungen gegen einen 19-Jährigen aus dem Raum Aachen mit Kontakte zur "Kameradschaft Aachener Land". Ihm wird die Vorbereitung von Sprengstoffverbrechen vorgeworfen. In seiner Wohnung fanden die Ermittler Munitionsbestandteile. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Zwischenfall am 1. Mai in Berlin, bei dem zwei Männer bei einer Vorkontrolle mehrere selbst gebastelte Sprengsätze weggeworfen haben sollen. Bei einem Beschuldigten im Bergischen Land fanden die Ermittler Pyrotechnik und andere Dinge, die zum Bau von Sprengsätzen geeignet seien.
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(dpa)
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(sueddeutsche.de/jobr/odg)
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