Kurzmeldungen im Überblick

Amerikanische Sicherheitskräfte haben in Afghanistan einen Deutschen festgenommen - offenbar gehört er zu einer Gruppe von Hamburger Islamisten.

Die USA halten in Afghanistan einen deutschen Staatsbürger fest, der offenbar unter Terrorismusverdacht steht. "Es ist in der Tat so, dass eine Person deutscher Staatsangehörigkeit derzeit durch US-Stellen in Afghanistan festgehalten wird", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. Die Bundesregierung bemühe sich bei der US-Regierung um konsularische Betreuung des Inhaftierten. Zu den Gründen und Umständen der Festnahme wollte das Auswärtige Amt keine Angaben machen.

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Die taz berichtet unter Berufung auf Sicherheitskreise, es handle sich bei dem Deutschen um einen Terrorverdächtigen. Er sei Mitglied einer Gruppe von Hamburger Islamisten gewesen, die im März 2009 in das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet aufgebrochen seien, um sich dort in Terrorcamps ausbilden zu lassen. Die Gruppe habe sich in Hamburg in der Taiba-Moschee getroffen, schreibt das Blatt mit Verweis auf die dortige Innenbehörde .

Die Hamburger Innenbehörde hatte die Moschee als Anlaufpunkt für gewaltbereite Islamisten eingestuft und Anfang August geschlossen. Zu der Gruppe habe auch der Deutsch-Syrer Rami M. gehört, berichtet die taz. der 25-Jährige war im Juni in Pakistan festgenommen und vergangene Woche nach Deutschland überstellt worden. Die Bundesanwaltschaft legt ihm zur Last, der als terroristische Vereinigung eingestuften Islamischen Bewegung Usbekistan (IBU) anzugehören.

(AFP)

Die Regierung überlegt einem Medienbericht zufolge, Ausgaben für Alkohol und Tabak aus dem Hartz-IV-Regelsatz zu streichen und die im August bei einem Gefecht in Afghanistan verwundeten französischen Soldaten wurden von Kugeln eigener Kameraden getroffen: Lesen Sie auf den nächsten Seiten weitere Kurzmeldungen.

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