Kurzmeldungen im Überblick

Keine Gespräche, solange gebaggert wird: Die Gegner des Bauprojekts Stuttgart 21 sagen ein Spitzentreffen mit Politik und Bahn ab.

Das Aktionsbündnis gegen das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 hat das Spitzengespräch mit Bahn, Land und Stadt Stuttgart abgesagt. "Wir werden das Gespräch nicht wahrnehmen, weil weiter abgerissen wird", sagte ein Sprecher  nach einem Treffen führender Projektgegner. Man sei zwar grundsätzlich an einem Dialog interessiert, aber dann dürften die Bagger nicht nur während des Gesprächs ruhen. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hatte einen Baustopp vor dem für Freitag geplanten Gespräch strikt abgelehnt.

Stuttgart 21 - Gegner blockieren Baustelle Bild vergrößern

Auch am Montag demonstrierten Gegner von Stuttgart 21 vor der Baustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Polizei trug einige Blockierer weg. (© dpa)

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Die beiden württembergischen Bischöfe ließen utnerdessen verlauten, sie sorgten sich wegen des Streits um Stuttgart 21um den gesellschaftlichen Frieden. In einer gemeinsamen Erklärung vom Montag appellieren der evangelische Landesbischof Frank Otfried July und der katholische Bischof Gebhard Fürst an Befürworter und Gegner des Bauvorhabens, sich gegenseitig in ihrer Würde nicht zu verletzen. Keine Seite dürfe die andere verunglimpfen.

In Jerusalem wird wieder über den Friedensprozess in Nahost verhandelt und Nordkorea lässt südkoreanische Fischer aus der Gefangenschaft frei: Lesen Sie auf den nächsten Seiten weitere Kurzmeldungen.

(dpa)

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