Das serbische Parlament entschuldigt sich für das Blutbad an Muslimen - von Völkermord will man nicht sprechen. Kurzmeldungen im Überblick
Serbisches Parlament entschuldigt sich für Srebrenica-Massaker
Eine Frau trauert bei der Beisetzung von 534 bosnischen Muslimen in der Srebrenica Gedenkstätte in Potocari. Das Parlament hat sich jetzt für das Massaker in Srebrenica entschuldigt. (© Foto: dpa)
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Fast 15 Jahre nach dem Massaker in der ostbosnischen Stadt Srebrenica hat das serbische Parlament die Gräueltat verurteilt. In der am frühen Mittwochmorgen verabschiedeten Resolution sprachen die Abgeordneten mit hauchdünner Mehrheit den Familien der Opfer ihr Mitleid aus.
Dafür stimmten 127 der 250 Abgeordneten im Belgrader Parlament. Serbisches Militär und Paramilitär hatten im Juli 1995 rund 8000 muslimische Jungen und Männer umgebracht. Die Regierungsparteien hatten die Resolution bereits im Vorfeld deutlich entschärft, um ihrer Annahme überhaupt eine Chance zu geben. Die Regierungskoalition hatte das Wort "Völkermord" aus dem Resolutionsentwurf gestrichen, um die Zustimmung der Sozialisten des früheren serbischen Autokraten Slobodan Milosevic zu erreichen.
Serbische Nationalisten hatten sich vehement gegen die Erklärung ausgesprochen. Ihrer Meinung nach sind die Berichte über die Morde übertrieben. Der Geschehnisse unterschieden sich nicht von den Grausamkeiten, die an Serben im Bürgerkrieg begangen worden seien. Die Resolution stelle eine "Beschmutzung des eigenen Staates" dar und sei "ein Verbrechen", kritisierten Abgeordnete der Opposition im Vorfeld der Abstimmung. "Das serbische Volk soll für etwas verurteilt werden, das es gar nicht begangen hat", sagte der Nationalistenführer Dragan Todorovic. Die rechtsgerichteten Parteien verlangten, die separate Resolution über Srebrenica aufzugeben und stattdessen alle Verbrechen in den Bürgerkriegen der 90er Jahre zu verurteilen. Es dürfe nicht "mit zweierlei Maß gemessen" werden. Mit der Resolution will sich Serbien von seiner eigenen Vergangenheit distanzieren und sich der Europäischen Union annähern. Das Massaker gilt als das größte Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.
Wie US-Präsident Obama in der Causa Iran vorgehen möchte und warum der verkürzte Wehrdienst Millionen kosten wird. Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Kurzmeldungen.
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wir sollten diesen alten Jugo Staaten inklusive Albanien und Montenegro als ein Staaten-Verbund anerkennen.
Und diese sollten einen Status bekommen wie wir es mit der Türkei vorhaben, nicht mehr oder weniger!
Aber niemals einen Vollmitgliedschaft der EU!
Das man in Serbien,Belgrad sich diesem Thema heranwgt ist sehr gut. Zu lange hat man geschwiegen, auch ist es so das der ueberwiegende Teil des Serbischen Volkes von den damaligen Machthaber ueberhaupt nicht gefragt wurde,ob sie Krieg oder Frieden haben wollen. Leider hat der Serbische Nationalismuss viel Unheil und Leid ueber das Land gebracht,nur linke Idiologen bei uns wollten das nie wahr haben. Die Serbischen Nationalisten,haben in fast allen kriminellen Straftaten im Land ihre Finger im Spiel gehabt,nur wahr haben das es sich meisst um Krimminelle Elemente handelte, dass wollten hier einige Leute nicht sehen.
Trotz wochenlanger Bombardements des Kosovo zogen die dort stationierten jugoslawischen Truppen und Spezialeinheiten praktisch völlig ohne Verluste und braun gebrannt wieder ab.
Auch in Jugoslawien waren die Erfolge der Amis eher auf zivile Ziele wie Brücken, Lager, Energieversorgung, Straßen usw. begrenzt. Jugoslawische Soldaten, Spezialeinheiten und Waffen wurden kaum in Mitleidenschaft gezogen.
Die blutigen Bodenkämpfe, bei denen auch Soldaten, Spezialeinheiten und Waffen der jugoslawischen Armee stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, mussten die Soldaten der mit Serbien verfeindeten Länder alleine und ohne Unterstützung durch US-Bodentruppen durchführen.
Insbesondere Kroaten musste die Hauptlast der Kämpfe gegen Serbien tragen. Dafür hat es aber jetzt auch größte Schulden bei seinen Freunden im Westen für den Kauf von Kriegsmaterial. Und das für die nächsten Jahrzehnte. Komisch, wieso sind die Waffen den Kroaten für den Kampf gegen die bösen Serben nicht geschenkt wurden? Wieso hat Kroatien als Verbündeter des Westens mehr Schulden als das böse besiegte Serbien?
"der perversen Kraft der Macht hatten"
unterlagen, freilich.
dass es ein Massenmord war, es steht ebenso ausser Frage dass es abcheulich war. Und ich hoffe, Herr Mladic und seine Helfeshelfer hören irgendwann auf, ein ganzes Land wie Geisel zu behandeln, und stellen sich ihrer Verantwortung...
Aber ich wage an dieser Stelle dennoch zu hinterfragen, ob es "Völkermord" war? Dies wird höchstwahrscheinlich für Empörung sorgen, aber es ist schon wichtig zu fragen, WANN/WO der der Massenmord aufhört, ..., und ein Völkermord beginnt.
Es ist nämlich bekannt, dass in der Gegend durchaus nicht alle Moslems weil und als solche vertrieben oder ermordet wurden. Im übrigen gab es vor Srebrenica andere finstere Sachen dort, Schlimmes ist passiert, weil die Schlimmsten auf die Oberfläche kamen, und mit der Waffe in der Hand der perversen Kraft der Macht hatten.
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