Ungarns Regierung bleibt hart: Beanstandungen der EU-Kommission an dem umstrittenen Mediengesetz weist sie als unbegründet zurück. Kurzmeldungen im Überblick.
Ungarn hat die Beanstandungen der EU-Kommission an seinem Mediengesetz zurückgewiesen. Zugleich aber bot das Land Gesetzesänderungen an, sollten die Argumente der Budapester Regierung in Brüssel nicht überzeugen. Dies schrieb der ungarische Vize-Ministerpräsident und Justizminister Tibor Navracsics in seiner Antwort an die für Medien zuständige Kommissarin Nelli Kroes, wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI berichtete.
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Protest gegen das umstrittene ungarische Mediengesetz: Kritiker werfen der ungarischen Regierung Zensur vor. (© AP)
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Das Gesetz ist umstritten, weil es nach Meinung von Kritikern aus Politik und Fachkreisen als Mittel der Zensur benutzt werden kann. Budapest wolle den Streit um das Mediengesetz, falls notwendig, in "persönlichen Gesprächen" mit der EU-Kommission auf Experten-Ebene beilegen, schrieb Navracsics weiter.
Kroes hatte vor allem die Teile des Gesetzes beanstandet, die ihrer Ansicht nach gegen die audio-visuelle Richtlinie der EU verstoßen. Unter anderen hatte sie die im Gesetz vorgeschriebenen Prozeduren bei der Registrierung von Medienanbietern sowie die teilweise Ausdehnung des Geltungsbereiches des Gesetzes auf Anbieter im Ausland kritisiert.
Ungarns Premier Viktor Orbán hat seit Januar die EU-Ratspräsidentschaft inne. Bei der Vorstellung seines Programms im EU-Parlament war es aufgrund des umstrittenen Mediengesetzes zu einer heftigen Debatte gekommen.
(dpa)
Im Sudan stirbt ein Student bei Protesten gegen die Regierung, Familienministerin Schröder lehnt die Einführung einer festen Frauenquote ab und in Niger ist die Beteiligung an den Parlamentswahlen hoch: Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Kurzmeldungen.
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"Undercover" bei Paketzusteller GLS
Ist Euch schon aufgefallen, daß Herr Dr. Prantl vorzugsweise an Wochenenden seine Kommentare abgibt? Da wird gerüffelt, daß Transvestiten sich operieren lassen müssen um heiraten zu können und daß Sintis und Romas einreisen dürfen müssen, etc.
Ich habe noch keinen Artikel von Herrn Dr. Prantl gelesen in dem er sich für die Rechte von Otto Normalverbraucher stark macht. Die Lösung der Frage ist - der normale Mensch ist der Perversling und die anderen sind die Guten!
Wir sollten unser Mediengesetz auch noch mal genauer anschauen.
Herr Dr. Prantl sollte sich zumindest diesem Forum in Zukunft stellen und die Nette Käthi zum Kaffeeholen schicken!
Wo der normale Verstand versagt und die Lobby anfängt ist eine Quote notwendig!
Die Seilschaften der harten Männer mit Ellenbogen werden jede Innovation töten!
Das Argument des "besseren" ist doch oberflächlich betrachtet schon falsch!
Jeder weiß doch das Spitzenpositionen nur an die gehen die es sich nicht erarbeitet haben!
Frauen müssen in allen Bereichen doppelt so gut sein um einen Posten nach Gusto der Männer zu ergattern!
Frauen werden diskriminiert durch ihr Geschlecht und das Bild der Männer in der BRdD von Frauen!
(Ich bin auch für die Frauenbewegung! Hauptsache sie ist Rhythmisch!)
Der Einwand "Mediengesetze" in Beziehung zur Frauenquote ist auch nicht verkehrt!
Jobs in der Branche sind rar. Als mein bester Freund, mittlerweile sehr erfolgreicher Journalist, sich etwa in einer Kölner Medienanstalt als Volontär bewarb, wurde er freundlich darauf hingewiesen, dass von den 9 offenen Stellen 7 an weibliche Bewerber vergeben werden (wohlgemerkt, das heißt nicht, dass es dann noch 2 männliche schaffen). Und das, obwohl gerade diese Anstalt eine sehr hohe Frauenquote auch im Führungsbereich hat (>60%)!
Umgekehrt hätte es da sicher schon Klagen gegeben. An seiner Stelle hätte ich die auch eingereicht!
"Unter anderen hatte sie die im Gesetz vorgeschriebenen Prozeduren bei der Registrierung von Medienanbietern sowie die teilweise Ausdehnung des Geltungsbereiches des Gesetzes auf Anbieter im Ausland kritisiert."
Das ungarische Gesetzt wurde bislang in der SZ als Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit verkauft. Und nun scheint es sich um eine Frage der Registrierung von Verlagen etc. zu handeln. Auch deutsche Zeitungen müssen gewisse Regeln (Impressum) einhalten.
Wieder einmal. Hysterisch auf die Meinungsfreiheit verwiesen und dabei übersehen, dass 3 Finger zurückweisen: 1. Selektion der eigenen Journalisten nach Gesinnung und Gehorsam, 2. Manipulation der Nachrichten nach ideologischer Gebundenheit und 3. willkürliche Nichtveröffentlichung abweichender Meinungen in dem angeblich öffentlichen Forum.
Also wenn ich mir so anschaue, was hier die Nette Käthi alles zeniert, da wünscht man sich auch so ein fortschrittliches Mediengesetz wie es die glücklichen Ungarn haben.
Die Nette Käthi hatte vorige Woche 5 Beiträge über so nette Leute wie die Sintis und Romas von mir gelöscht.
Ja Europa denkt rechts liebe SZ!!!
Paging