Im Konflikt der srilankischen Armee mit tamilischen Unabhängigkeitskämpfern könnte es vor zwei Jahren nach UN-Angaben zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gekommen sein. Einem Expertengremium der UNO würden "glaubwürdige Behauptungen" vorliegen, die - sollten sie sich bestätigen - eine große Anzahl schwerer Verstöße gegen internationales Recht zeigten, hieß es einem Untersuchungsbericht vom Montag. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte, er könne keine internationale Ermittlung anordnen, es werde jedoch eine Untersuchung der Vorfälle geben, zu denen es gegen Ende des Krieges in Sri Lanka 2009 gekommen sei.
Anzeige
Der srilankischen Armee wird vorgeworfen, während der Kämpfe mit den Unabhängigkeitskämpfern der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) willkürlich Zivilisten erschossen zu haben. Allein in den letzten vier Monaten des Konflikts im Frühjahr 2009 starben mindestens 7000 tamilische Zivilisten. Im Laufe des 37-jährigen Bürgerkriegs wurden nach UN-Schätzungen insgesamt zwischen 80.000 und 100.000 Menschen getötet. Die Uno hatte vergangenes Jahr ein Gremium eingesetzt, das Ban im Umgang mit möglichen Kriegsverbrechen bei dem Konflikt in Sri Lanka beraten sollte. Sri Lanka lehnte eine solche Untersuchung ab.
(AFP)
Sie sind jetzt auf Seite 4 von 6 nächste Seite
- Thema
- Politik kompakt RSS
- Politik kompakt Waffenstillstand ja, Exil nein 30.04.2011
- Politik kompakt SPD-Fraktionsvize für Burka-Verbot 29.04.2011
- Politik kompakt Thailand und Kambodscha legen Waffen nieder 28.04.2011
- Politik kompakt SPD-Größen verteidigen Sarrazin-Beschluss 27.04.2011
- Politik kompakt Mubarak wird in Militärkrankenhaus verlegt 24.04.2011
- Politik kompakt Ägypten: Mubarak muss länger in U-Haft bleiben 22.04.2011
Bundespräsident Gauck
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
Hat der Mann wirklich keine anderen Sorgen oder will er nur die üblichen "Kampf gegen rechts" - Pluspunkte sammeln ???
Wenn Herr Stahlknecht von CDU-Problemen ablenken muss, könnte er sich besser die FDP vorknöpfen. Denn diese Partei ist nun wirkliche überflüssig im deutschen Parteiensalat. Mit jedem Verbotsantrag, der dann wieder in die Hose gehen wird, macht sich die CDU immer mehr Feinde. Aber vielleicht will sie sich auch abschaffen wie die FDP, die eben das in letzter Zeit mit Nachdruck geschafft hat.
Paging