Zehntausende Regierungsgegner haben in Thailand erneut den Rücktritt des Ministerpräsidenten gefordert und Teile von Bangkok lahmgelegt. Kurzmeldungen im Überblick.

In Thailand haben Zehntausende Regierungsgegner ihrer Forderung nach Neuwahlen Nachdruck verliehen und Teile des belebten Einkaufsviertels der Hauptstadt Bangkok lahmgelegt. Aus Angst vor Besetzung schlossen am Samstag mindestens sechs große Einkaufszentren ihre Pforten.

Regierungsgegner Thailand, dpa

Die Regierungsgegner legten in Bangkok Teile des Einkaufsviertels lahm. (© Foto: dpa)

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Die Regierungsgegner fordern den Rücktritt von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva. Nach Schätzungen der Polizei gingen rund 45.000 Rothemden auf die Straße, die sich für die Rückkehr des im Exil lebenden Ex-Regierungschefs Thaksin Shinawatra einsetzen. Sie machen seit Mitte März mit Massenprotesten gegen Abhisits Regierung Front. Einen Dialog beider Seiten erklärte die Opposition am Dienstag für gescheitert. Abhisit hatte bei den Gesprächen angeboten, die Neuwahlen um ein Jahr auf Ende des Jahres vorzuziehen. Dies lehnten die Regierungsgegner ab.

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