62 Prozent der wahlberechtigten Iraker haben ihre Stimme abgegeben. Ministerpräsident al-Maliki soll in Führung liegen. Kurzmeldungen im Überblick.
Wahlbeteiligung im Irak laut Kommission bei 62 Prozent
62 Prozent der wahlberechtigten Iraker haben bei der Parlamentswahl ihre Stimme abgegeben. (© Foto: dpa)
Anzeige
An den Parlamentswahlen im Irak haben nach Angaben eines Vertreters der Wahlkommission IHEC trotz zahlreicher Terroranschläge 62 Prozent der Stimmberechtigten teilgenommen. Nach Angaben eines Abgeordneten aus dem Lager von Ministerpräsident Nuri al-Maliki gaben im Ausland 250.000 Iraker ihre Stimme ab.
Das Wahlbündnis des schiitischen Ministerpräsidenten al-Maliki hat bei der Parlamentswahl nach inoffiziellen Schätzungen die meisten Stimmen erhalten. Trotz des prognostizierten guten Abschneidens al-Malikis wird nicht erwartet, dass eine Partei die Wahl klar für sich entscheiden kann. Neben al-Malikis Rechtsstaat-Koalition kämpfen die religiöse Schiiten-Allianz von Ammar al-Hakim und das reformorientierte Bündnis Irakija unter dem säkularen Schiiten Ijad Allawi um eine Regierungsbeteiligung. Es wird damit gerechnet, dass sich die Verhandlungen über eine Regierungsbildung noch länger hinziehen könnten als nach der Abstimmung 2005. Damals hatte die junge Demokratie fünf Monate gebraucht, um eine Koalition zu bilden.
Das vorläufige offizielle Wahlergebnis werde frühestens am Donnerstag verkündet, sagte der Chef der Wahlkommission, Farradsch al-Haidari. Die Wahlkommission erklärte, die Kandidaten und Parteien hätten "Dutzende von Beschwerden" eingereicht, die erst noch geprüft werden müssten.
Justizministern Sabine Leutheusser-Schnarrenberger attackiert den Vatikan, Außenminister Westerwelle reist nach Chile, in Pakistan wird ein Anschlag auf ein Polizeigebäude verübt: Auf den folgenden Seiten finden sie weitere Kurzmeldungen.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 10 nächste Seite
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
- Thema
- Politik kompakt RSS
- Politik kompakt RAF-Mitglied Hogefeld bleibt in Haft 18.05.2010
- Politik kompakt Bundeswehr in Afghanistan angegriffen 16.05.2010
- Politik kompakt Längere Atomlaufzeiten - am Bundesrat vorbei 15.05.2010
- Politik kompakt Lafontaine verteidigt Schäuble 14.05.2010
- Politik kompakt US-Senat entwirft Klimaschutzgesetz 13.05.2010
- Politik kompakt Ökumene durch Skandale gestärkt 12.05.2010
- Politik kompakt Angriff auf die Kirche "aus dem Innern" 11.05.2010
Youtube-Hit aus USA
Die Bayrische Justizministerin wirft der Kirche ( Papst ) vor die Ermittlungen zu blockieren,das es so nicht ist weiss man mittlerweile auch. Nun sie kann doch das ihre tun die Faelle die da kommen und die Opfer die sich melden Juristisch zu bearbeiten. Danach kann sie ja die dieversen Anklagen vor Gericht erheben,niemand hindert sie daran das zut tun,nur anpacken sollte sie es langsam.
wollte halt wieder einmal unbedingt etwas sagen, damit sie wieder zur Kenntnis genommen wird. Wirklich vernünftige Vorschläge habe ich von ihr noch nich gehört!
Faru Leutheusser-Schnarrenberger scheint die einzige in der FDP zu sein, die noch mit Verstand agiert...ich kann ihr bei der ganzen Sache nur zustimmen...
wie kann sie sich nur trauen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland sich nicht von der Kirche sagen zu lassen was hier der Gesetzgeber zu tun hat.
Reagieren Sie, handeln Sie , ziehen Sie in Notfall die Konsequenzen , aber tun Sie endlich was.
Der Himmel ist sehr weit, die Hölle , sehr nah, das gilt auch für Mitwuisser .
AQ
Paging