Trotz der Debatte um Bundespräsident Wulff legen die Unionsparteien in der Sonntagsfrage leicht zu. SPD und Grüne fallen in der Wählergunst zurück. Was die Zukunft des Staatsoberhaupts angeht, sind die Deutschen weiterhin gespalten.
Die Opposition kann trotz der Debatte um Bundespräsident Christian Wulff in der Wählergunst nicht profitieren. Dem Deutschlandtrend der ARD zufolge könnte die SPD bei einer Bundestagswahl derzeit mit 29 Prozent rechnen. Das ist ein Prozentpunkt weniger als in der letzten Umfrage vom 5. Januar. Auch die Grünen verlieren einen Punkt auf 15 Prozent.
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Die Unionsparteien gewinnen einen Punkt und kommen auf 36 Prozent der Stimmen. Weiter abgeschlagen bei drei Prozent und damit deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde rangiert die FDP. Die Piraten-Partei käme dagegen mit sechs Prozent in den Bundestag. Die Linken kämen auf sieben Prozent.
Der Rückhalt in der Bevölkerung für den wegen seiner Kreditaffäre angeschlagenen Bundespräsidenten ist dagegen weiter schlecht. Eine knappe Mehrheit von 46 Prozent der Befragten sprach sich für einen Rücktritt Wulffs aus, 45 Prozent waren dagegen.
Wulff muss sich von Oppositionspolitikern erneut heftige Kritik gefallen lassen. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier sagte den Zeitungen der WAZ-Gruppe, Wulff bringe durch sein Handeln die Politik generell in Verruf. "Viele wollen doch glauben, es sei übliche Praxis in der Politik, ständig nur auf der Suche nach persönlichen Vorteilen zu sein."
"Wulff kann sein Amt nicht mehr ausüben", sagte der Fraktionschef der Linken in Thüringen, Bodo Ramelow, dem Deutschlandfunk. Stefan Wenzel, Fraktionschef der Grünen in Niedersachsen sagte dem Sender RBB: "Es ging Wulff darum zu verstecken, nicht offenzulegen".
(Reuters/AFP)
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Da gibt es gerade den Herrn Wulff betreffend doch sehr unterschiedliche Umfrageergebnisse. So ein wenig mehr Misstrauen gegen die Ergebnisse der Umfragen finde ich da schon angebracht.
Und immer noch werden Wahlen nicht durch die Meinungsforschungsinstitute gewonnen, sondern an der Wahlurne.
Nach Prof.Falter/Mainz hat die CDU/CSU seit dem "Ehrenwort" von Kohl stabil und unwiderruflich 5% verloren. Das war kein kurzfristiger Effekt.
Ebenso wird es sich bei Wulff verhalten. Bei den konservativ/protestantischen CDU'lern geht die Lebensart von Wulff tief, tiefer , am tiefsten. Das wird sich langfristig in einem Minus der Partei niederschlagen - definitiv.
Das Wort "christlich/liberal" ist für viele Konservative einfach eine Lachnummer geworden..
im Stahlgewitter von Korruption, Vorteilsnahme, Lügen und Betrügen ist der gemeine CDU Wähler vom doch eher kleinen Fisch Christian Dings nicht zu beeindrucken. Diesen Krieg führt man schließlich schon erfolgreich seit den 50zger Jahren gegen das demokratische System. Da kann ein Herr Dings aus Bumms den Kohl auch nicht mehr fett machen.
Dieses statement ist übrigens kein Vermächtnis und auch kein Nummernkonto im benachbarten Ausland, auch keine Ausschreibung für große deutsche Baukonzerne und auch sonst nicht korrumpiert. Der Verfasser leidet auch nicht unter partiellem Gedächtnisverlust, auch wenn einige das wohl gerne hätten.
Weiter abgeschlagen bei drei Prozent und damit deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde rangiert die FDP.