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Teurer Papstbesuch: Bildungsministerin Annette Schavan hat Medienberichten zufolge für einen Flug zu einer Audienz bei Papst Benedikt XVI. die Flugbereitschaft des Bundes benutzt - und damit Kosten von 150.000 Euro verursacht.

Für eine Romreise aus Anlass einer Audienz beim Papst hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan nach einen Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel die Flugbereitschaft des Bundes genutzt und damit Kosten von 150.000 Euro verursacht.

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Bundesbildungsministerin Annette Schavan: mit der Flugbereitschaft zum Papstbesuch. (© dpa)

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Die Reise habe Ende März stattgefunden. Mit drei Begleitern sei die CDU-Politikerin am Vorabend des Termins angereist und am Tag nach der Audienz bei Benedikt XVI. wieder mit einem Kleinjet abgeholt worden.

Schavans Ministerium rechtfertigte die Entscheidung zugunsten der Flugbereitschaft mit ihren engen Terminen: Mit einem Linienflug hätte sie den Empfang des deutschen Botschafters am Vorabend der Audienz nicht erreichen können. Schavans Ministerium wies darauf hin, es habe sich um einen Arbeitsbesuch gehandelt. Neben der Begegnung mit dem Papst habe sie zahlreiche weitere Gespräche auf Ministerebene und mit hochrangigen Vertretern von Bildung, Wissenschaft und Kultur auf dem Programm gehabt. "Für solche dienstlichen Reisen dürfen Bundesminister unter bestimmten Bedingungen die Flugbereitschaft nutzen. Die Bedingungen waren in diesem Fall erfüllt, da die Termine mit Linienflügen nicht erreichbar gewesen wären." Nach der Rückreise habe sie zu einem Vortrag nach Nordhorn gemusst.

(dapd)

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