Teheran will hochentwickelte Zentrifugen einsetzen und so die Urananreicherung hochschrauben - die Sorge vor einer iranischen Atombombe wächst.
Der wegen seines Atomprogramms international kritisierte Iran will die Anreicherung von Uran in den kommenden Monaten deutlich ausweiten. Ziel sei es, die Kapazitäten zur Herstellung von Uran mit Hilfe der neuen Produktionsanlage Fordo zu verdreifachen, erklärte der Chef des iranischen Atomprogramms, Fereidun Abbassi Dawani. Dazu sollen hochentwickelte Zentrifugen eingesetzt werden.
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Die Atomanlage Natans. Bislang reichert Iran hier Uran auf 20 Prozent an, demnächst soll das in Fordo geschehen. (© dpa)
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Schon seit Anfang 2010 stellt der Iran auf 20 Prozent angereichertes Uran in der Atomanlage Natans her. Diese Anreicherung schürte Befürchtungen, der Iran plane den Bau von Atombomben.
Teheran zufolge dient das Programm der Energiegewinnung. Man werde "dieses Jahr unter Kontrolle der Internationalen Atomenergiebehörde" die Produktion des auf 20 Prozent angereicherten Urans von Natans nach Fordo verlagern, sagte Abbassi Dawani laut Website des iranischen Staatsfernsehens. Sobald die Produktionskapazität in Fordo, etwa 150 Kilometer südlich von Teheran, hochgefahren worden sei, werde die Anreicherung auf 20 Prozent in Natans gestoppt.
(AFP)
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Die Ärzte in München
es ist irgendwie schon unglaublich wie viele foristen tatsächlich vertreten, dass immer mehr länder nuclearwaffen bauen mit dem argument der "friedenssicherung"....
ich nehme mal an die meisten waren für kalte kriegszeiten zu jung+ sind heute zu naiv um zu verstehen dass der menschliche wahnsinn die grösste gefahr dabei ist + "nucleare abschreckung" einem tanz auf der rasierklinge gleicht....
Ihr Geheimdienstchef hat selbst zugegeben, dass Israel nicht in der Lage ist, gegen den Iran militärisch vorzugehen.
Insofern kann man zum israelischen Rumgekeife nur sagen: Hunde die bellen, beissen nicht! Und nun übersetzten sie das mal schön ins Lateinische. :-)))
also ich finde ja dass es auf der Welt entschieden zu viele Atomkraftwerke gibt. Jedes das nicht gebaut wird, jedes das abgeschaltet wird, ist mir willkommen.
Ich bin auch Gegner von Atomwaffen, allein ihr Vorhandensein bereitet Unbehagen, egal in wessen Händen.
Das Problem ist natürlich die nukleare Abschreckung. Und da ist es nachvollziehbar, wenn Staaten danach streben sich quasi unangreifbar zu machen, zu mal wenn andere es schon sind.
Die Atombombe ist die Büchse der Pandora die man nicht wieder zu bekommt. Eine nukleare Nullabrüstung wird es nie mehr geben. Sollte der Iran nach der Bombe streben wäre das nach der herrschenden Logik in der internationalen Politik nachvollziehbar.ö
Der Iran muss die Bombe haben. Wohin er auch schaut sind US Marine und Luftwaffenbasen. Und er braucht sie schnell. Und gleich mehr davon. Ansonsten ist er der nächste den die Irren aus Europa und Washington bombardieren,
das Gegenteil dessen, was sie erreichen sollen. Je mehr Sanktionen, je mehr Unabhängigkeit Irans von anderen Ländern. Das war bei den Raffineriekapazitäten so und ist ebenso bei der Urananreicherung der Fall. Die IAEO spricht alle paar Monate von neuen "Beweisen", legt diese aber nicht vor. Gleichzeitig wird Iran kontrolliert wie kein anderes Land und völkerrechtlich steht ihm nun mal sein ziviles Atomprogramm zu. Wäre es nicht an der Zeit, mal andere Töne anzuschlagen? Von El Baradei haben wir erfahren, wer Verhandlungsfortschritte in den Atomgesprächen boykottiert, also war eine Einigung nie erwünscht. Die internationale Gemeinschaft ist auf Entgegenkommen Irans angewiesen, sollte sie nicht auch Entgegenkommen zeigen? Konstruktive Vorschläge gibt es durchaus:
http://irananders.de/nc/home/news/article/ein-vorschlagspake
t-zur-loesung-des-nuklearstreits-mit-iran.html
Paging