In der Debatte um das neue ungarische Mediengesetz demonstriert Ministerpräsident Orbán Stärke: Er fürchte sich vor "keiner Organisation der EU". Ein Lob gab es für die Merkel-Position.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich gegen Einmischung von außen in die Debatte über das umstrittene Mediengesetz seines Landes verwahrt. "Die Europäische Union kann in die inneren Angelegenheiten Ungarns nicht eingreifen", sagte er nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Daher fürchte sich Budapest "vor keiner Organisation der Europäischen Union". Ursächlich für die Diskussion über das Gesetz seien "Parteienstreitigkeiten", die sowohl innerhalb Ungarns als auch auf europäischer und internationaler Ebene stattfänden, sagte Orbán.
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Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich lobend über die Zurückhaltung der Merkel-Regierung in der Debatte um das umstrittene Mediengesetz seines Landes geäußert. (© dpa)
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Die Bundesregierung habe sich lobenswert zurückgehalten. "Von der deutschen Seite habe ich keine Regung vernehmen können, die wir als Eingriff hätten interpretieren müssen", sagte er. Eine entsprechende Stellungnahme "hätte mich auch überrascht", fügte er hinzu.
Ungarn, das derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat, stand wegen des Gesetzes wochenlang in der Kritik. Die Europäische Kommission hatte in mehreren Punkten Klärung gefordert. Budapest hatte letztlich Regelungen zu Sanktionen gegen in Drittstaaten angesiedelte Medien sowie zu einer sogenannten ausgewogenen Berichterstattung angepasst. Änderungen an der Zusammensetzung des neuen Medienrats, den Orbáns Partei dominieren soll, wurden nicht beschlossen.
(AFP)
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„Die Bundesregierung habe sich lobenswert zurückgehalten“... „Eine entsprechende Stellungnahme "hätte mich auch überrascht". So kennen wir sie, die ehemalige FDJodlerin". Das ist wie immer, keine Überraschung.
Ich kann mich erinnern, dass vor mehr als 20 Jahren davor gewarnt wurde, dass es 300.000 Scientologen in Deutschland gäbe. Vor mehr als 10 Jahren ging der Verfassungsschutz von etwas mehr als 10.000 Scientologen aus, dann waren es nur noch 6.500 und jetzt sind es nur noch 4.500. In einem Jahr sind es dann nur noch 2.000 und dann sagt man uns die Beobachtung wird eingestellt, weil es keine Scientologen mehr gibt. Wahrscheinlich will man sich mit dieser Strategie des "Scientology Problems" entledigen, was ja auch nur noch hochgradig peinlich ist, denn der VS hat ja bis zum heutigen Tage nichts gegen Scientology finden können.
Als Erich Kästner gestorben war, hatte ich das schon gedacht. Jetzt ist der allerletzte auch gestorben. Damit kann keiner mehr von den Schlachten erzählen - der erste Weltkrieg ist Geschichte. Fühlt sich seltsam an...
Genau so ist es. Denen war ja schon das (ges.) Werbeverbot bei grenzüberschreitenden oder so wirkenden Veranstaltungen zu viel. War aber ncihts gegen zu machen...
So weit vorausschauend schätze ich die Scientologen eigentlich nicht ein, die brauchen mehr schnelles Geld - zumindest die Bosse.
Aber die unteren Ränge werden's wohl grundsätzlich auch aus purem Sendungsbewusstsein tun, wie Phantasten angesehenerer Kategorien auch. Die aktiven 'Missionare' dort sind ja von oben so gepolt worden.
Paging