Falkland-Konflikt: Rio-Gruppe unterstützt Argentinien

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Im neu aufgeflammten Konflikt um die Falklandinseln hat sich die Rio-Gruppe von 32 lateinamerikanischen Staaten auf die Seite von Argentinien gestellt. Auf einem Gipfeltreffen der Staatengemeinschaft im mexikanischen Badeort Playa de Carmen sprach der gastgebende Präsident Felipe Calderón in einer schriftlichen Erklärung von "den legitimen Rechten der Republik Argentinien in dem Souveränitätsstreit mit Großbritannien". Diese Haltung werde von allen auf dem Gipfel vertretenen Staaats- und Regierungschefs geteilt. Im Mittelpunkt des zweitägigen Gipfels in Playa de Carmen steht die Gründung einer neuen regionalen Staatenorganisation, der alle Länder des Kontinents mit Ausnahme der USA und Kanadas angehören sollen. Am Montag teilte eine britische Ölfirma mit, dass sie mit Bohrungen nördlich der Falklandinseln begonnen habe. Die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez warf Großbritannien daraufhin die Missachtung des Völkerrechts vor. Einige Experten vermuten im Gebiet der Falklandinseln bis zu 60 Milliarden Barrel Öl unter dem Meeresgrund. Beide Staaten streiten schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts über die Souveränität der Inseln. Im April 1982 begann die argentinische Militärregierung einen Krieg, der nach zehn Wochen mit der Kapitulation der argentinischen Streitkräfte endete. Die vollen diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten wurden erst 1990 wiederaufgenommen.

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(Reuters)